Lake Louise (dpa) - Aksel Lund Svindal bleibt der Ski-König von Lake Louise.

24 Stunden nach seinem Abfahrtserfolg war der norwegische Alpin-Star auch im Super-G nicht zu schlagen und feierte seinen insgesamt schon achten Weltcup-Triumph im kanadischen Wintersportort - allein sechs davon im Super-G. Der 32-Jährige setzte sich vor dem Österreicher Matthias Mayer (+0,35 Sekunden) und Peter Fill aus dem italienischen Team (+0,45) durch.

Ich bin ein bisschen überrascht, dass es so gut gegangen ist, sagte Svindal, der wegen einer Verletzung die vorige Weltcup-Saison komplett ausgelassen hatte. Man braucht ein bisschen Glück.

Das hatte Josef Ferstl als bester deutscher Starter auf Rang 20 nicht, auch wenn er mit dem Abschneiden zufriedener war als einen Tag zuvor als 26. nach seiner verpatzten Abfahrt. Heute war es ein bisschen lockerer, sagte der 26-Jährige. Das war wieder nicht die Top-Platzierung, aber ich weiß, dass ich mit der Fahrerei zumindest Punkte ergattere. Jetzt heißt es, nach vorne zu kommen.

Neben Ferstl gelang auch Andreas Sander dank Rang 30 noch ein Platz in den Weltcup-Zählern. Klaus Brandner nach einem Fahrfehler und Thomas Dreßen nach einem Sturz schieden dagegen aus.

Mann des Wochenendes war aber Svindal, der auch die Führung in der Gesamtwertung ausbaute und nun mit 207 Zählern vor Fill (140) und Mayer (112) rangiert. In Lake Louise holte er seinen insgesamt 27. Weltcupsieg und ist prompt wieder ein heißer Kandidat für den Gewinn seines dritten Gesamtweltcups nach 2007 und 2009. Ich rechne aber nicht damit, dass es einfach weitergeht, sagte der Norweger.