Sapporo (dpa) - Für die höchste Podeststufe reichte es zwar nicht ganz, das Gelbe Trikot und die frischen Blumen trug Katharina Althaus aber trotzdem mit Stolz und einem breiten Lächeln.

Die 22 Jahre alte Oberstdorferin hat beim Skisprung-Weltcup in Sapporo ihre starke Form unter Beweis gestellt und mit den Rängen vier und zwei wichtige Punkte für das Gesamtklassement eingefahren. "Ich bin sehr glücklich, dass ich auf dem Podium zurück bin, das fühlt sich wirklich gut an", sagte Althaus, nachdem ihre Sprünge auf 126,5 und 126 Meter für Rang zwei hinter der Norwegerin Maren Lundby gereicht hatten.

Ihre Gesamtführung im Weltcup verteidigte Althaus (530 Punkte) damit, doch die im vergangenen Jahr so starke Lundby (438) rückt immer näher an die Spitze heran. Noch ein wenig stärker als die Allgäuerin Althaus war Teamkollegin Juliane Seyfarth, die in diesem Winter ihren Durchbruch erlebt.

"Es hat mega Spaß gemacht, hier zu springen", sagte eine strahlende Seyfarth, die nach Rang zwei am Samstag diesmal Dritte wurde. Beim ersten der beiden Einzel war der Sieg an Österreichs Daniela Iraschko-Stolz gegangen. Nach Sapporo wartet in Zao gleich die nächste japanische Station im zunehmend dichteren Wettkampfkalender der Skisprung-Frauen.

Trainer Andreas Bauer hat derzeit echte Luxussorgen. Im Nationencup ragt sein Team heraus, Bauer hat neben den Topspringerinnen Althaus und Seyfarth in Carina Vogt und Ramona Straub weitere Athletinnen, die regelmäßig für Top-Ten-Resultate gut sind. "Die Saison läuft für uns bisher sensationell gut", sagte der Coach.

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