Inzell (dpa) - Eisschnelllauf-Weltrekordler Ted-Jan Bloemen ist nach seinem schweren Unfall beim Weltcup in Inzell auf dem Weg der Besserung.

Seine tiefe Wunde in der linken Wade ist mit fünf, sechs Stichen genäht worden. Alle Knochenabsplitterungen wurden entfernt, berichtete der kanadische Coach Bart Schouten.

Beim Warmlaufen für die Teamverfolgung war der Kanadier Stefan Waples gestürzt, hatte seinen Landsmann Bloemen umgerissen und ihm mit der scharfen Kufe seines Schlittschuhs die fünf Zentimeter lange Wunde in der Wade zugefügt.

Die Inzeller Eisbahn war danach von einer Blutspur gezeichnet, Bloemen wurde ins Krankenhaus Traunstein gebracht. Entscheidend sei nun, dass sich die Wunde nicht entzünde, fügte der frühere deutsche Bundestrainer Schouten hinzu. Wenn da nichts passiert, kann er in wenigen Wochen wieder ins Training einsteigen, meinte der Niederländer. Tags zuvor hatte er noch befürchtet, dass die Verletzung für seinen Schützling das Saison-Aus bedeuten könnte.

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