Heerenveen (dpa) - Eissprinter Nico Ihle hat sich nach langer Formkrise beim Eisschnelllauf-Weltcup in Heerenveen wieder in die A-Gruppe der 20 besten 500-Meter-Läufer zurückgekämpft.

Zum Auftakt der vierten Weltcup-Station der Saison kam der Olympia-Vierte am Freitag in 35,27 Sekunden auf Platz drei der B-Gruppe und darf damit am Sonntag im zweiten 500-Meter-Rennen in der Thialf-Arena wieder im Elitefeld antreten.

Ich bin erleichtert. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Ich wusste, dass ich es kann. Die Zeit war egal, meinte Ihle erfreut, der zum ersten Mal in dieser Saison auf der Innenbahn gestartet war. Fünfmal bin ich auf der Außenbahn gestartet. Das war sehr wichtig, besonders für den Wechsel, räumte er ein.

Auch Sprint-Bundestrainer Klaus Ebert war zufrieden. Besser kann man es in dieser Situation nicht machen. Wir haben viel geredet. Er sollte sich an das Positive der Vergangenheit erinnern und nicht an das Negative der vergangenen Wochen, sagte der Coach.

Für die Qualifikation zur Einzelstrecken-Weltmeisterschaft im russischen Kolomna kommt Ihles Steigerung wahrscheinlich zu spät. Zu groß ist der Rückstand des Chemnitzers auf die ersten 14 Weltcupplätze, die zur WM-Teilnahme berechtigen. Auch die Zeit von 34,83 Sekunden, die derzeit über das Timeranking gerade noch zum WM-Start berechtigen würde, scheint für ihn in Heerenveen kaum erreichbar zu sein.

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