Fort Worth (dpa) - Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat wegen der Corona-Krise ihren ersten Quartalsverlust seit der Rückkehr aus der Insolvenz im Jahr 2013 erlitten.

In den drei Monaten bis Ende März fiel unterm Strich ein Minus von 2,2 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro) an, wie das Unternehmen im texanischen Fort Worth mitteilte. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Gewinn von 185 Millionen Dollar gegeben. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um knapp 20 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar ein.

"Nie zuvor hat unsere Airline oder unsere Branche vor so großen Herausforderungen gestanden", sagte Konzernchef Doug Parker. Die Corona-Pandemie hat den Flugverkehr nahezu zum Erliegen und die Luftfahrtindustrie in eine schwere Finanznot gebracht. Die US-Regierung hat bereits ein großes Rettungspaket für die heimischen Fluggesellschaften aufgelegt, aus dem American Airlines 5,8 Milliarden Dollar erhielt. Das Unternehmen verliert derzeit rund 70 Millionen Dollar pro Tag und hat weiteren Mittelbedarf.