Berlin (dpa) - Leiharbeiter verdienen in Deutschland im Schnitt deutlich weniger als regulär Beschäftigte. So verdienten regulär Vollzeitbeschäftigte 2018 im Mittel 3304 Euro brutto pro Monat, bei den Leiharbeitern waren es 1928 Euro.

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag. Zuvor hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" darüber berichtet. In Westdeutschland verdienten Leiharbeiter im Mittel 1981 Euro, im Osten 1765 Euro.

Bei den Helfern waren es der Antwort zufolge 2259 Euro für regulär Beschäftigte und 1619 Euro für Leiharbeiter. Bei den Fachkräften lag das Verhältnis bei 3052 Euro zu 2306 Euro.

Am 17. September starten Tarifverhandlungen für den Leiharbeitssektor. Der Deutsche Gewerkschaftsbund geht mit einer Forderung nach 8,5 Prozent mehr Gehalt in die Runde, wie der DGB am Donnerstag mitgeteilt hatte.