Magdeburg l Der 22-jährige Offensivspieler, dessen Vertrag ausläuft, war mit der Entwicklung in dieser Saison nicht zufrieden. „Ich habe mit meinem Berater gesprochen, und wir waren uns einig, dass es so nicht weitergehen kann. Die Situation ist schwierig. Ich werde den FCM deshalb verlassen“, stellt Razeek klar. Er habe Angebote aus dem Ausland und aus der 3. Liga. „Ich werde mich jetzt umschauen. Fest steht aber, dass ich nicht in die Regionalliga wechseln möchte“, sagt er.

Razeek kam 2015 vom 1. FC Union Berlin zum FCM, schaffte es aber nicht, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Zuletzt gegen Jahn Regensburg stand er mal wieder 15 Minuten auf dem Platz, es war der erste Einsatz seit dem 1:0 beim FSV Frankfurt am 4. Dezember. „Ich weiß nicht, warum ich zuletzt nicht mehr Spielzeit bekommen habe. Eine Begründung habe ich leider nicht bekommen. Ich habe gut trainiert und war im März auch Monatssieger“, sagt Razeek. Bei diesem Wettbewerb sammeln die Spieler bei Trainingsspielen Punkte. Der mit den meisten Zählern wird am Ende des Monats von Trainer Jens Härtel mit einem Gutschein belohnt. „Ich hoffe jetzt noch auf möglichst viee Einsätze, auch wenn die Mannschaft natürlich oberste Priorität hat“, betont er.

Dass Razeek, der am liebsten auf der offensiven rechten Außenbahn spielt, am Sonnabend beim FC Hansa Rostock (14 Uhr, live im NDR und in der Live-Konferenz des MDR) überhaupt spielen könnte, war zwischenzeitlich noch unklar. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung gegen Regensburg wurde er von Andreas Geipl gefoult, der dafür die Rote Karte sah. „Im ersten Moment dachte ich, dass das Kreuzband verletzt ist, weil der Schmerz ähnlich war wie bei einer solchen Verletzung, die ich schon mal hatte“, sagt der gebürtige Berliner. „Zum Glück stellte sich bei einem MRT heraus, dass es nur ein Pferdekuss war. Ich könnte also in Rostock spielen.“

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