Hildesheim (dapd). Das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim zeigt vom 16. April an eine weltweit einzigartige Sonderausstellung zu den berühmten Grabungen von Giza in Ägypten. Die Schau sei der Höhepunkt des Programms zum 100-jährigen Bestehen der Altägypten-Sammlung des Museums, teilte die Einrichtung mit. Die Ausstellung "Giza – Am Fuß der großen Pyramiden" läuft bis zum 21. August.

Im Zentrum stehen die Funde, die seit den Ausgrabungen vor mehr als 100 Jahren über Museen auf der ganzen Welt verstreut waren und in Hildesheim erstmals wieder vereint sind. Gezeigt werden reiche Grabausstattungen aus vier Gräbern.

Für die Ausstellung arbeiten die Länder zusammen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Grabungskonzessionen auf dem Giza-Plateau besaßen. Dazu gehören neben Deutschland auch Österreich und die USA. Leihgaben aus dem Ägyptischen Museum in Kairo sowie aus weiteren europäischen Staaten ergänzen die Schau.

Nach Ansicht von Fachleuten besitzt das Roemer- und Peli- zaeus-Museum eine der wichtigsten Altägypten-Sammlungen der Welt. Sie umfasst etwa 9000 Objekte aus allen Epochen. Hinter dem Doppelnamen des Hauses stehen die Familiennamen der Begründer des Museums, Hermann Roemer und Wilhelm Pelizaeus.