Wann unsere Vorfahren begonnen haben, gefangene Fische, gesammelte Wurzeln oder erlegtes Wild mit Hilfe von Feuer zu garen, ist nicht bekannt. Dieser Augenblick darf wohl auch als die Geburtsstunde der Kochkunst gelten. Seither waren die Menschen recht einfallsreich, um aus rohen Lebensmitteln mit Hilfe von Hitze Leckerbissen zu machen. Inzwischen gibt es dafür viele Methoden.

Backen ist die Methode, bei der ein Lebensmittel zumeist in einem heißen Backofen gegart wird. Aber auch in einer Pfanne ist dies möglich. So entstehen zum Beispiel die leckeren Eierkuchen, auch Pfannkuchen genannt.

Das Braten ist vermutlich die älteste Art, ein Nahrungsmittel essbar zu machen. Das Bratgut wird dabei in einer kleinen Menge heißem Fett in der Pfanne oder in der Röhre gegart. Die Bratpfanne ist beliebt, um Fleisch, Fisch, Kartoffeln oder Eier zuzubereiten. Doch es geht auch im Backofen, auf dem Rost oder im Bräter.

Das Dämpfen von Lebensmitteln geschieht im Wasserdampf. Diese besonders schonende Garmethode eignet sich für sämtliche Gemüse. Es behält eine frische Farbe und den Eigengeschmack.

Dünsten ist ein Garen in wenig Fett und in eigenem Saft, dem bei Bedarf wenig Wasser zugegeben wird. Das Gargut wird dabei nicht gebräunt. Eine Sache und eine Fettbad schwimmend gegart. Frittiert wird, was schmeckt : Gemüse, Fleisch, Kartoffeln, Obst.

Beim Garziehen werden Lebensmittel in viel Flüssigkeit bei Temperaturen zwischen 70 ° C bis 95 ° C langsam gegart. Auf keinen Fall darf die Flüssigkeit kochen.

Grillen ist inzwischen zum beliebten Freizeitvergnügen geworden. Damit bezeichnet man das Garen von Nahrungsmitteln bei hohen Temperaturen durch Strahlungs- oder Kontakthitze auf einem Rost oder am Spieß. Es ist auch eine Möglichkeit, den Speisen das Fett " wegzugrillen " und sie damit um einige Kalorien zu erleichtern.

Beim Kochen werden die Lebensmittel in reichlich siedender Flüssigkeit gegart. Köcheln dagegen ist ein Kochen von Lebensmitteln in schwach brodelnder Flüssigkeit.

Schnelles Anbraten in heißem Fett ist kennzeichnend für das Kurzbraten. Das Gargut wird dabei häufig gewendet oder geschwenkt.

Schmoren schließlich ist die Methode, ein kräftig angebratenes Lebensmittel in erhitztem Fett unter Zugabe von Flüssigkeit oder gebundener Soße in einem geschlossenen Topf bei 100 ° C langsam zu garen. ( rpr ) besonders kalorienreiche ) ist das Frittieren. Dabei werden die Lebensmittel bei 180 ° C im heißen