Die Schüler der Sekundarschule "Fritz Heicke" in Gommern haben ihre Werke zu einer Ausstellung in der Kulturwerkstatt in Gommern zusammengetragen. Am Sonnabend wurde "Junge Kunst" eröffnet.

Gommern l Eigentlich ist es weder für die Schüler noch für die Mitarbeiter der Kulturwerkstatt etwas Ungewohntes, Werke auszustellen. Während die Jungen und Mädchen ihre Arbeiten regelmäßig in der Schule präsentieren, eröffnen die Mitarbeiter der Kulturwerkstatt jährlich drei Ausstellungen.

Und doch war es am Sonnabend etwas anderes, als die Schüler die Werke in der Kulturwerkstatt ausstellten. "Das wir so viele Künstler auf einmal haben, ist neu", sagte Gisela Scheffler von der Werkstatt.

Mehr als 60 Arbeiten von mehr als 50 Schülerin hatte sie zusammen mit der Kunstlehrerin Annett Koczak in den Tagen zuvor in der Kleinen Galerie der Werkstatt angebracht. Dabei sind die Themen als auch die Techniken breit gestreut. Schüler von der fünften bis zur zehnten Klasse steuerten Skizzen, Malereien, Grafiken, Skulpturen aber auch Textilkunst bei.

Für viele Schüler war es aufregend zu sehen, wie die Gäste nach der Eröffnung sich ihre Bilder betrachteten und darüber austauschten.

Bürgermeister Jens Hünerbein lobte die Idee, Kunstwerke die im Schulunterricht entstanden sind öffentlich auszustellen, als "einen weiteren Schritt, Kultur, Verein und Jugend zueinanderzubringen."

Dabei sei die Zusammenarbeit zwischen Werktstatt und Schulen nichts neues, fügte er an. So haben die Schüler der Sekundarschule auch Bilder für den Sachsen-Anhalt-Tag mitgestaltet. Im Sommer vergangenen Jahres wurden insgesamt 150 Plakate von Schüler aller drei Schulen mit vier Grundmotiven verziert und entlang der Festmeile angebracht. "Das gab es bei keinem Landesfest bislang", sagte der Bürgermeister und dankte dafür.

Bärbel Kaiser, Leiterin der Sekundarschule, erinnerte daran, dass es an der Schule eine große Breite an künstlerischen Angeboten gebe. Dazu kommen die Teilnahmen an den jährlichen Wettbewerben vom Vereine "Wir für Gommern" und die Kunstolympiaden in der Schule. "Ein besonderes Projekt war die Gestaltung des 12 Meter hohen Wandgemäldes in unserem Gebäude", fügte sie an.

Sie dankte allen Kunstlehrern und insbesondere Annett Koczak für den Einsatz und die Kreativität.

Die Ausstellungen ist bis zum 14. März zu sehen. Offen ist montags bis donnerstags 14 bis 16 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr.