Im Planetarium Burg wird der bundesweite Tag der Astronomie vorbereitet. Mit zwei Veranstaltungen am 5. April wollen die Organisatoren den Burgern die Welt der Sterne näherbringen.

Burg l Eine ganze Schulklasse raschelt mit den Blättern und zeichnet eifrig auf, was Astronomielehrerin Ines Illig erklärt. Am Ende können alle Schüler ihr Arbeitsblatt zum Tagbogen der Sonne mit nach Hause nehmen.

Als die Schüler auf dem Weg ins Klassenzimmer sind, zieht sich Ines Illig mit Elke Sommer wieder ins kleine Verwaltungszimmer des Planetariums zurück. "Das war die letzte Klasse für heute", erklären sie. Feierabend ist deswegen aber noch nicht. In zwei Wochen, am 5. April, steht der bundesweite Tag der Astronomie an, die letzten Vorbereitungen laufen.

Bereits am Nachmittag können sich dann Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern ein Bild von den Frühjahrs-Sternbildern machen. Ab 15 Uhr steht die beliebte Ostergeschichte "Wie Tom den Osterhasen vom Himmel holte" auf dem Programm. Die Kinder erfahren dann, wie der Osterhase in den Himmel kommt und dass ohne den mutigen kleinen Tom das Osterfest komplett ausfallen müsste.

Weltraumwüsten in der Kuppel und durchs Teleskop

Mit dieser kleinen Detektivgeschichte lernen die Kinder die Sternbilder am Frühjahrs-himmel kennen - natürlich auch das Sternbild Hase. Wie die Geschichte ausgeht, wird natürlich noch nicht verraten! "Die Geschichte kommt aber immer gut an", weiß Ines Illig.

In der Abendveranstaltung kommen dann die Erwachsenen im Planetarium auf ihre Kosten. Ab 19.30 Uhr stellen die Mitglieder des Astronomischen Zentrums dann Weltraumwüsten vor. "Darunter kann man sich alle möglichen Himmelskörper vorstellen, auf denen es eben kein Wasser gibt. Das sind ja bis auf die Erde praktisch alle", sagt Ines Illig und schmunzelt.

Berühmte Beispiele für solche Wüsten sind der Mond und der Mars. Nach der Vorstellung der Wüsten in der Kuppel des Planetariums geht es an die Beobachtung der Himmelskörper durch das Teleskop.

Anschauliche Erklärung der astronomischen Begriffe

"Wir hoffen mal, dass es dann schon dunkel genug und der Himmel wolkenfrei ist", sagt Elke Sommer. Sie ist die Vorsitzende des Astronomischen Zentrums Burg.

Der Verein unterstützt das Planetarium im technischen Bereich. "Wir freuen uns schon auf die Kinder und Erwachsenen zum Tag der Astronomie. So anschaulich wie im Planetarium könnten wir die verschiedenen Himmelswelten an anderer Stelle gar nicht erklären", sagt sie.

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