Biederitz l Für das halbstündige Rennen hatte sogar mal das Wetter ein Einsehen und ließ die Sonne über dem Strandbad I scheinen. Wenn die Teilnehmer auch im Boot ihre Strecke über die Ehle zurücklegten, war es doch fast unmöglich, dabei trocken zu bleiben.

Die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Biederitz stieg als Gastgeber als erste ins Schlauchboot und machte Teams und Zuschauern vor, wie es geht. Mit Ertönen des Startsignals paddelten vier Mann bis zum Rettungsring, der in der Mitte der Ehle schwamm, drehten dort und paddelten zurück. Am Ufer musste einer aus dem Boot springen und den Strand hoch zur Glocke rennen. Mit dem Läuten wurde die Uhr gestoppt. Die Feuerwehrleute brauchten keine zwei Minuten für ihren Durchgang.

Anfangs war das Schlauchbootrennen fest in Frauenhand. Die Muske(l)tiere und Passionata scheuten nicht den frühen Start. Wobei das zweite Team hart gegen den Wind kämpfen musste und die Zielläuferin beim Aussteigen auch noch ins Wasser fiel. Damit war sie zwar die erste, aber lange nicht die letzte.

Viele Zuschauer hatten den Weg vom Festplatz auf der Kantorwiese ins Strandbad I gefunden und feuerten die einzelnen Teams kräftig an.

Von wegen Senioren. Die Männer schaufelten ihre Paddel mit so viel Kraft durch die Ehle, dass sie das Schlauchboot beinahe unter Wasser drückten. Zurück im Ziel musste das Boot erstmal geleert werden. Wichtige Sekunden hatten die Männer am Start verloren, als sie ihre Bewegungen noch nicht richtig aufeinander abgestimmt hatten. Ähnlich ging es auch den Ehlenixen, deren vierte Frau nach dem Anschieben kaum noch das Einsteigen ins Boot gelang.

Bevor das Team Burg 1 an den Start ging, wurde das Schlauchboot aufgepumpt. Die kurze Pause war willkommen, weil sie der Schwanenfamilie erlaubte, direkt am Ufer entlang zu schwimmen. Die Zuschauer, vor allem die Kinder, waren begeistert.

 

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