Die Zucker- und Rübenroute des Magdeburger Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide machte auch in diesem Jahr wieder in Magdeburgerforth und Wüstenjerichow Station.

Magdeburgerforth/Wüstenjerichow l Der Traditionsverein Kleinbahn des Kreises Jerichow I hatte am vergangenen Sonnabend die "Süße Tour" mit einem Fahrtag verbunden. Und so konnten die Besucher auch gleich Süßes naschen.

Neben einer blauen Kartoffelsuppe wurden auch wieder die süßen Kuchenrüben, zubereitet von der Bäckerei Sprung aus Möckern, angeboten. "Diese landwirtschaftlichen Produkte waren neben dem Holztransport ja ausschlaggebend für den Erfolg der früheren Kleinkreisbahn", machte Vereinsmitglied Carsten Müller den Zusammenhang zwischen "Süßer Tour" und Traditionsverein deutlich.

Die blaue Kartoffelsuppe hatte Vereinsmitglied Olav Fabricius gekocht. Den Namen hat die Suppe von den französischen Kartoffeln aus eigener Ernte, die der Suppe einen blauen "Touch" geben. Dazu kommen noch Brühe, Suppengrün, kleingeschnittene Würstchen sowie Salz und Erbsen. "Das Ganze muss dann nur noch aufgekocht und abgeschmeckt werden", verrät der Koch.

Seit Sonnabend zählt der Traditionsverein ein Mitglied mehr. Manuela Gabbei aus Magdeburg wurde durch Vorstandsmitglied Ingo Dorbrietz neu aufgenommen.

Auch "Angelland" dabei

Auch das "Angelland" in Wüstenjerichow hatte wieder einiges "Süßes" für die Besucher vorbereitet. So verkosteten Helga und Günther Rejke aus Altenweddingen, die den Naturfreunden Magdeburg angehören, "Süßen Fisch". Dazu gab es einen zünftigen Holunderlikör. Aber auch Forellentorte und Wrap mit geräuchertem Forellenfilet sowie Maronensuppe konnte verkostet werden. Zusätzlich bot Fischwirtschaftsmeister Uwe Marx auch Führungen über das Gelände an, bei denen die Besucher viel Wissenswertes über das "Angelland" erfuhren.

Die Zucker- und Rübenroute führt durch die Entdeckerregion Magdeburg - Elbe - Börde und Heide. Dabei waren in diesem Jahr 38 süße Angebote in 27 Orten mit Werks- und Museumsführungen, kulinarischen Angeboten in Restaurants und Hotels sowie vielen aufregenden Überraschungen. Auf die Kinder warteten nach drei besuchten Stationen kleine Geschenke.

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