Im Skispringen, Biathlon, Rodeln und Bobfahren probierten sich gestern die Fünfklässler der Sekundarschule Fritz Heicke zur 5. Gommeraner Winterolympiade aus.

Gommern l Schaumblöcke und Tennisbälle ersetzten im Biathlon der Gommeraner Winterolympiade Gewehr und Zielkasten des echten Wettbewerbs. Wer einen Block nicht vom Sprungkasten werfen konnte, musste auf die Strafrunde. Dafür gab es Teppichfliesen unter die Füße, die unterwegs immer wieder verloren gingen. Dennoch gelangte das "Schliddern und Werfen" in Moritz` Einschätzung in die Kategorie der leichten Aufgaben. Schwieriger sei das Skispringen gewesen. Erst die Schräge herunterrutschen und dann abspringen. Davor hatten auch die Jungen ordentlich Respekt. Obwohl sie wussten, dass sie auf den Weichbodenmatten sanft landen.

Insgesamt sieben Disziplinen absolvierten die Jungen und Mädchen der Klassen 5a und 5b der Sekundarschule Fritz Heicke gestern bei der Gommeraner Winterolympiade. Neben den Sportlehrern Rudolf Müller und Andrea Kuntze betreuten Fachkoordinator Steffen Hartwig, Klassenlehrerin Frau Schleicher die Stationen sowie Schüler aus den 7. und 8. Klassen. Mit deren Unterstützung war Rudolf Müller so zufrieden, dass er die Schüler im nächsten Jahr gern wieder dabei hätte.

An den sieben Stationen erwartete die Fünftklässler keine Aufgabe, auf die sie nicht im Sportunterricht vorbereitet worden wären. Zudem gab es zu Beginn der Olympiade eine Einweisung in alle Disziplinen. Während das Rodeln (auf einem Rollbrett liegend, mit den Füßen von der Wand abstoßen und möglichst weit rollen) relativ unkompliziert war, forderten der Biathlon mit Treffsicherheit und Schnelligkeit oder der Viererbob verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten heraus.

Das ist auch das Ziel der Olympiade: Zum einen sollen die Jungen und Mädchen Freude an den sportlichen Herausforderungen haben. Zum anderen ihre soziale Kompetenz erweitern, also fair miteinander umgehen und sich gegenseitig helfen. Es war ausdrücklich gewünscht, dass in den Vierer- oder Fünferteams Jungen und Mädchen bunt gemischt sind. "Wir wollen den Kinder einen Anreiz bieten, dass man in der Turnhalle ohne Eis und Schnee bestimmte Disziplinen durchführen kann", erklärte Rudolf Müller.

Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde, die Erstplatzierten der jeweiligen Disziplinen zusätzlich eine Medaille. Während die großen Schüler um Steffen Hartwig die Ergebnisse auswerteten, standen alle Fünftklässler beim Zweifelderball gemeinsam auf dem Parkett.

   

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