Auch in ihrer dritten Auflage war die "Lange Nacht der Chöre" am Sonnabend in Burg ein voller Erfolg. 240 Mitwirkende in acht Chören schafften es, das Publikum über sechs Stunden lang zu begeistern.

Burg l Kaum ein Platz war in der katholischen St.-Johannes-Kirche in Burg am Sonnabendabend bei der "Langen Nacht der Chöre" zu bekommen. Und dies änderte sich auch nicht in der "blauen Stunde" zwischen Sonnenuntergang und der nächtlichen Dunkelheit, das änderte sich nicht beim großen Finale um Mitternacht.

Über sechs Stunden boten acht Chöre mit 240 Mitwirkenden ein breites Spektrum an geistlichen und weltlichen Liedern, zwischen klassischen Musikstücken und Rock- sowie Pop-Songs.

Dass die "Lange Nacht der Chöre" auch in diesem Jahr ein riesiger Publikumserfolg wurde, lag ohne Zweifel an der unterschiedlichen musikalischen Ausrichtung und dem hohen Niveau der Chöre. Mit dabei waren in diesem Jahr: Der Kinderchor der Pestalozzi-Grundschule Burg, der Jugendchor Gommern, der Burger Volkschor, der Mädchenchor Halle-Neustadt, der gemischte Chor "Salto Tonale" aus dem Havelland, das Männerquartett "voices only" aus Magdeburg, der Burger Kammerchor und der Kammerchor Wernigerode.

Jürgen Töpfer, der 2012 die "Lange Nacht der Chöre" begründet hatte, hatte in diesem Jahr gemeinsam mit Antje Pape von der Pestalozzi-Grundschule Burg eine gigantische Leistung an Überzeugungskraft und Organisation im Vorfeld zu bewältigen.

Neben der Bewältigung der musikalischen Schwierigkeiten, die solche anspruchsvollen Projekte mit sich bringen, wurde auch die Licht- und Tontechnik von Marco Geyer bravourös gemeistert.

In den kurzzeitigen Pausen und zwischendurch konnten sich die Gäste mit Getränken, die auf dem Kirchhof angeboten wurden, erfrischen. Die Stadtbibliotheksleiterin Stefanie Obiglo hatte mit ihren Mitarbeitern einen Stand mit einer reichen Bücherauswahl zusammengestellt. Die Bücher wurden für eine kleine Spende abgegeben. Unterstützt wurde das Chorfest von der Sparkasse Jerichower Land und den Burger Stadtwerken.

Zu guter Letzt füllten dann noch einmal sämtliche anwesenden Chöre die Kirche, um sich zu verabschieden.

   

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