Auch in diesem Jahr zogen die Gottesdienste unter freiem Himmel zu Christi Himmelfahrt in Grabow und auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow wieder viele Besucher an.

Grabow/Altengrabow l Trotz der kühlen Temperaturen konnten auf dem Gänseberg in Grabow rund 120 Besucher begrüßt werden. Für Pfarrer Thomas Seeber aus Grabow war es der erste Gottesdienst dieser Art seit seinem Amtsantritt.

Geschichtliche Parallelen zu Hugenottenschicksal

Das Historienspiel versetzte die Besucher in die Zeit des Potsdamer Toleranzedikts im Jahr 1685. Mit dabei waren unter anderem der Kurfürst Friedrich Wilhelm und seine Ehefrau Dorothea. Die Szenen spielten in einer Berliner Schenke, in der herrlich "berlinert" wurde.

Vor 330 Jahren hatte der preußische Kurfürst verfolgten Glaubensflüchtlingen aus Frankreich in Preußen Asyl angeboten. 200 000 reformierte Franzosen verließen das Land, allein je 50 000 fanden auf den britischen Inseln und in Deutschland Zuflucht, darunter 20 000 in Preußen.

Damit war auch der Bogen in die heutige Zeit geschlagen. Die Flüchtlingsproblematik ist auch heute ganz aktuell in Deutschland ein Thema.

Der Posauenchor aus Parchau umrahmte den Gottesdienst musikalisch. Nach dem Gottesdienst gab es mit Erbsensuppe und Bockwurst, Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen eine kleine Stärkung für die Besucher - je nach Geschmack.

Wallfahrtsgottesdienst am Zimmermannsteich

Rund 100 Gäste folgten am Nachmittag dem Ökumenischen Wallfahrtsgottesdienst am Zimmermannsteich auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow. Der Gottesdienst stand unter dem Motto "Ein Geschenk des Himmels". Eingeladen hatten wie in jedem Jahr die Kirchengemeinden rund um den Truppenübungsplatz.

Begrüßt wurden alle Besucher von Hauptmann Olaf Langkawel. Für die Kinder bis zu zwölf Jahre gab es parallel zum Wallfahrtsgottesdienst einen separaten Gottesdienst. Auch in diesem Jahr sorgten die "Laurentiusbläser" wieder für die musikalische Umrahmung.

   

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