Zwei Anzeigen erstattet hat in diesen Tagen eine Tierschutzorganisation namens Komitee gegen den Vogelmord bei den Kreisbehörden und der Polizei. Sie richten sich gegen vier Jäger, die Gänse an einem Schlafgewässer geschossen haben sollen, und einen Gastronom, weil er Schwanenfleisch auf der Speisekarte hatte.
Jerichow/Tangermünde/Genthin l "Die Jagd auf Gänse an ihren Schlafgewässern ist laut Landesjagdgesetz verboten", sagt Axel Hirschfeld. Er gehört zum Vorstand des Bonner Vereins mit Namen Komitee gegen den Vogelmord, der laut eigenen Angaben europaweit aktiv ist.
"Wir haben mehr als 10 000 Mitglieder und Förderer", erklärt Hirschfeld, der auch Unterzeichner der beiden Anzeigen ist. Inhalt: Mehrere Komitee-Mitglieder hätten Mitte November beobachtet, wie ein Jäger-Quartett bei Klietznick (Ortsteil von Jerichow) auf anfliegende Bläss- und Saatgänse geschossen habe.
"Mindestens fünf Schüsse sind gefallen", sagt Thomas Hellwig zur Volksstimme. Der Ornithologe aus Güsen erzählt: "Alle vier Männer trugen Jagdwaffen. Sie hatten sich zwischen der Elbe und dem Deich im Vogelschutzgebiet Elbaue Jerichow positioniert. Die Entfernung der Jäger mit ihren Schrotflinten zum Schlafplatz der Gänse betrug weniger als 50 Meter." Hellwig stellte die Jäger zur Rede: "Die Männer bestätigten mir, auf die Gänse geschossen zu haben. Drei von ihnen gaben an, Jagdgäste zu sein und für die Jagd bezahlt zu haben." Beim vierten Schützen soll es sich Hellwig zufolge um einen Jäger aus Ferchland handeln, der angeblich erklärt hat, seinen Jagdschein bereits vor 20 Jahren abgegeben zu haben.
"Bei einigen Arealen gibt es Streit, ob es such um Schlafplätze handelt."
Richard Friedrich, Jägerschaft Genthin
Um diese Aktion aufzudecken, hatte es eine gezielte Aktion des Tierschutzvereins gegeben. Laut Axel Hirschfeld waren Trupps des Komitees an diesem Tag außer in Klietznick auch in Bölsdorf (bei Tangermünde) und in Fischbeck unterwegs.
"Wir sind entsetzt, dass einige Jäger diese einzigartige Naturlandschaft immer noch als Selbstbedienungsladen für ihr Hobby betrachten", meint Hellwig. Sein Verein fordert eine bessere Überwachung der Gebiete durch die Behörden und strengere Kontrollen der Jagdpächter, die gegen Bargeld organisierte Wasservogeljagden anbieten.
Aus Sicht von Richard Friedrich handelt es sich um einen Einzelfall. Zur Volksstimme sagte der Vorsitzende der Genthiner Jägerschaft: "Dass die Jagd an solchen Schlafplätzen verboten ist, wissen unsere Jäger. Und sie halten sich auch daran." Aber: "Bei einigen Arealen gibt es auch einen Streit, ob es sich tatsächlich um Schlafplätze handelt."
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.