Schnee und Frost wären passender gewesen. Doch auch bei Schmuddelwetter zog vor wenigen Tagen Adventsstimmung im Güssefelder "Dammkrug" ein. Und dafür sorgte die traditionelle Pferdeweihnacht mit zahlreichen Besuchern.

Güssefeld l In der ehemaligen Sattelkammer saß Sabine Campe mit ihrer Gitarre und spielte Weihnachtslieder. Erst allein, dann gesellten sich auch noch ihre Mitstreiter von der Dammkrug-Band dazu. Ganz in der Nähe war Babett Schulze zu finden, die die jüngeren Besucher mithilfe von Kinderschminke in kleine Fabelwesen verwandelte. Draußen am Lagerfeuer saßen derweil Erwachsene, genossen bei angeregten Gesprächen Glühwein oder Bier und schauten ihrem Nachwuchs dabei zu, wie der sich Bratäpfel zubereitete.

Keine Frage: Auf dem Gelände des Güssefelder Reiterhofes war am vierten Adventswochenende einiges los - und zwar nicht erst, nachdem dort zu späterer Stunde der Weihnachtsmann eingekehrt war. Das Team des "Dammkruges" hatte schließlich wieder zur traditionellen Pferdeweihnacht eingeladen. Und die lockte viele kleine und große Besucher an.

Auf der Wiese vor den Blockhäusern konnten sich Mädchen und Jungen auf dem Pferderücken vergnügen, wobei sie dabei Runde um Runde von den Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig auf dem Reiterhof trainieren, geführt wurden. Zudem gab es einige liebevoll gestaltete Stände, an denen unter anderem heiße Schokolade oder frisch gebackene Waffeln angeboten wurden.

Höhepunkt der Pferdeweihnacht, bei der natürlich auch die Vierbeiner in den einen oder anderen Apfel beißen konnten, war aber zweifelsohne das Erscheinen des Weihnachtsmannes. Er fuhr stilecht mit einer Kutsche vor, vor die Olaf Heidmann einen der beeindruckenden "Dammkrug"-Friesen gespannt hatte.

Für alle Kinder hatte der Weißbärtige etwas in seinem Jutesack. Allerdings hieß es, erst einmal ein Gedicht aufzusagen oder ein Liedchen, gern auch mit der Hilfe eines Erwachsenen, zu singen, bevor ein Geschenk hervorgeholt wurde.

Der gesamte "Dammkrug" war zur Pferdeweihnacht festlich illuminiert.

 

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