Das haben die Winkelstedter auch noch nicht gesehen: 17 Kutschen, vor die meisten Shetlandponys gespannt, setzten sich am Sonnabendvormittag von dort in Bewegung und kehrten am Nachmittag auch wieder zurück. Der Kirchenförderverein bewirtete anschließend die Ausflügler.

Winkelstedt l Die Aufregung war Marcus Weingart anzumerken. Doch im Laufe des Tages gab es keinen Grund mehr dazu. Denn die Kutschensternfahrt und das dazugehörende Rahmenprogramm - beides war im Vorfeld von dem 27-jährigen Faulenhorster im Auftrag der Ponyzuchtgemeinschaft Drömling organisiert worden - verliefen ohne negative Vorkommnisse. Und sogar das Wetter hielt sich am Sonnabend einigermaßen.

Insgesamt 17 Kutschen waren zuvor gemeldet worden. Nach und nach trafen die Teilnehmer dann auch auf dem Grundstück Neuhaus am Winkelstedter Ortseingang ein. Dieses hat für derartige Veranstaltungen die richtige Größe und erst recht die richtige Ausstattung. Nachdem die Kutscher ihre Pferde - die meisten davon Shetlandponys, aber auch Haflinger, Welsh, Warmblüter und Deutsche Reitponys waren dabei - angespannt hatten, setzte sich der von Marcus Weingart und seiner Hündin Lucy angeführte Tross in Richtung Rundling in Bewegung.

Begrüßung und Bewirtung durch Kirchenförderverein

Dort wurde er dann von den Mitgliedern des Kirchenfördervereins willkommen geheißen. Und in dessen Auftrag referierte Ingrid Bösener kurz über die Dorfgeschichte. Der Verein sollte aber zu späterer Stunde noch einmal in Erscheinung treten. Er stellte nämlich die Versorgung der Teilnehmer mit Kaffee und Kuchen sicher, nachdem diese an den Ausgangsort ihrer Sternfahrt zurückgekehrt waren.

Aber auch zwischendurch gab es Essen und Trinken. Denn Marcus Weingart hatte einen Imbisswagen organisiert, mit dessen Hilfe zum Mittag Speisen und Getränke gereicht werden konnten - und zwar in der Nähe von Kakerbeck. Zuvor hatten die Teilnehmer der Sternfahrt und ihre Vierbeiner aber schon eine ziemlich lange Strecke über Straßen, Feld- und Waldwege zurückgelegt. Insgesamt betrug die Distanz zwischen Start und Ziel etwas mehr als 20 Kilometer. Doch viele der Tiere sind solche Strecken gewöhnt. So auch der neunjährige Mini-Shetlandpony-Hengst Pepino. Für ihn, der gerade einmal 77 Zentimeter groß, aber dafür sehr kräftig ist, war die Sternfahrt eine Art Aufwärmtraining. Denn gleich hinterher ging es für ihn und Besitzerin Cindy Jeschke weiter nach Nordrhein-Westfalen, wo am nächsten Tag ein richtiger Distanzwettbewerb auf die beiden wartete.

   

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