Neue altmärkische Küche - unter diesem Titel wurde am Sonnabendabend auf dem Gut Zichtau eine neue Veranstaltungsreihe gestartet. Zu jeder Jahreszeit soll ein besonderes Menü gekocht werden. Zum Abschluss soll daraus ein Rezeptbüchlein mit neuen Ideen aus der altmärkischen Küche zusammengestellt werden.
Zichtau l Wer an die Altmärkische Küche denkt, denkt an Hochzeitssuppe, Zitronencreme und Hefekuchen. Dass die Altmark kulinarisch aber noch viel mehr zu bieten hat, bewies am Sonnabendabend ein neues Projekt auf dem Gut Zichtau. "Neue altmärkische Küche" heißt die Idee, deren Ziel es ist, mit regionalen Leckereien eine neue "kreative altmärkische Küche" zu begründen. Mit Alexander Baldauf ist es dem Gut dabei gelungen, einen hochkarätigen jungen Koch für das Projekt zu gewinnen.
Die vierzig Karten, die es für den ersten Kochabend im Vorverkauf zu erstehen gab, waren in Windeseile ausverkauft, sagte der Zichtauer Projektleiter Magnus Staehler. Und die Gäste, die vorrangig aus der Gardeleger Umgebung nach Zichtau gereist waren, wurden nicht enttäuscht. Zum Empfang gab es für jeden Gast ein Glas Sekt, und Gutsherr Hasso von Blücher begrüßte die Gäste und den Küchenchef auf seine eigene, humorvolle Art. Für die musikalische Umrahmung des Abends spielte die Jagdhornbläsergruppe aus Klötze auf.
Alexander Baldauf gab den Gästen einen kurzen Einblick in sein Vier-Gänge-Menü, das einfache und zum Teil ungewöhnliche Zutaten neu in Szene setzte. "Ich bin bodenständig, interpretiere aber modern", so Baldauf. So gab es eine Vorspeise aus Rotwurst mit "Himmel und Erde" (Apfel und Kartoffel) und eine Suppe mit der in Vergessenheit zu geraten drohenden Roten Beete. "Die meisten Leute kennen Rote Beete ja nur noch als Tierfutter", bedauerte Alexander Baldauf. Dabei sei sie eine der geschmackvollsten Erdfrüchte, betonte der Koch. "Ich möchte einfache Sachen perfektioniert auf den Teller bringen." Und so kam Alexander Baldauf dann auch richtig ins Schwärmen und machte wohl jedem seiner Gäste den Mund schon vor dem Essen wässrig, wenn er über Rehrücken und Kartoffeln sprach.
Baldauf zur Seite standen an diesem Abend neben einem großen Servier- und Küchenteam, in dem auch seine Frau Jessica mitwirkte, Sabine Vehlhaber, Inhaberin des Wiepker Hofes in Wiepke, und Kurt Stein aus Staßfurt, der als Sommelier des Abends für die Weine zuständig war.
Ein solcher Abend soll allerdings keine einmalige Gelegenheit bleiben, informierte Madeleine Bierlich. Zusammen mit Alexander Baldauf will das Gut Zichtau zu jeder Jahreszeit ein solches Menü anbieten. Am Ende des Jahres wird es die außergewöhnlichen Spezialitäten dann auch als Buch zum Nachkochen für Jedermann geben.
Nach erster Einschätzung von Naturschützern wird das Jahr 2012 ein gutes für den Storchennachwuchs. Denn in den meisten Nestern gibt es Gelege... weiterlesen
Lindstedt (dly) l Während seiner April-Sitzung hatte sich der Bauausschuss das Gutsareal in Lindstedt angeschaut. Dabei hatten Mitglieder des Fördervereins Historische Region Lindstedt auch ihr Vorhaben vorgestellt... weiterlesen
Der Fliegerklub Gardelegen war am Wochenende Gastgeber des fünften Agrarfliegertreffens. Von der Antonow AN-2, dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt... weiterlesen
Die erste kirchliche Trauung nach 20 Jahren gab es am Sonnabend in Sachau. Die Großeltern der Braut waren 1956 das erste Paar, das in der Kirche geheiratet hatte... weiterlesen
![]() |
Das erste Arendseer Stadtfest startete mit Sommersonnenschein im Strandbad. Eine Drachenboottaufe... weiterlesen
In fast allen Ortsteilen der Stadt Gardelegen loderten am Wochenende die Osterfeuer... weiterlesen
Magdeburg l Der Mann, der am 9. November 2007 gegen 17 Uhr einer Sparkassenmitarbeiterin in der... weiterlesen
Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.