Jerichow (sta) l In den Jahren 2006 bis 2009 hat die Klosterkirche Jerichow insgesamt 54 neue Fenster bekommen, gestaltet von dem Künstler Jochem Poensgen aus Soest. Vorausgegangen war ein Wettbewerb, an dem sich drei Künstler mit ihren Ideen beteiligten.

Im Klostermuseum ist ein Teil des Raumes für diese "Fenstergeschichte" reserviert: Zu sehen sind originale Fenster von Ferdinand von Quast, die zwischen 1854 und 1857 eingebaut worden waren - die einzigen noch vollständig erhaltenen. Zusehen sind auch die Wettbewerbsbeiträge der Künstler auf Papier sowie deren Entwürfe aus Glas und Erläuterungen zu allem.

Gestern wurde diese Sammlung vervollständigt: Jochem und Helga Poensgen brachten zwei Fensterentwürfe mit, so dass Besucher nun auch die Möglichkeit haben, sich diese ganz aus der Nähe anzuschauen, deren interessanten Aufbau zu bestaunen und die dezente Farbgestaltung, was von weitem so nicht zu sehen ist. Denn in der Kirche geht es um die Gesamtwirkung, abgestimmt auf den jeweiligen Bereich des Raumes.

Jochem und Helga Poensgen waren seit drei Jahren das erste Mal wieder hier und staunten sehr, was in dieser Zeit im Museum und Umfeld getan wurde.