Ferchland (thö) l Das Elbehaus in Ferchland wird von den Bürgern gut genutzt. Herumgesprochen hat sich unter der Bevölkerung, dass das kommunale Gebäude für Feiern zu mieten ist. Inzwischen, bemerkte kürzlich Bürgermeisterin Jutta Mannewitz, kämen die feiernden Familien aus dem gesamten Kreisgebiet. Immer öfter stelle die Verwaltung außerdem fest, dass das Haus für einen Tag angemietet und dann mehrere Tage genutzt werde, konstatierte sie. Deshalb müsse über die Nutzung des Hauses noch einmal gesprochen werden, ließ sie wissen.

Nicht ausgeschlossen sei außerdem, dass das Gebäude komplett oder Teile davon privat demnächst genutzt werden könnten. Der Gemeinderat, so der Hinweis, habe eine entsprechende Beschlusslage geschaffen, wonach die Verwaltung Teile des Hauses vermieten könne. Interesse gebe es offenbar bereits. In der nahen Zukunft könnten Besichtigungen durchgeführt werden, sagte sie weiter. Wundern solle sich dann niemand in der Ortschaft, wollte sie vorbeugen. Gegen eine private Nutzung des Elbehauses sprach sich Ortschef Walter Henning aus. Für die Bürger sei das Elbehaus unverzichtbar, setzt er sich für den Verbleib der Immobilie als öffentliche Einrichtung ein.

Dennoch müsse die Gemeinde sehr genau auf die Ausgaben schauen, erklärte die Bürgermeisterin. Die Kosten dürften demnach nicht so hoch sein. Unter diesen Voraussetzungen wäre eine dauerhafte Vermietung für die Gemeindefinanzen vorteilhafter.