Großer Frühjahrsputz war am Sonnabend in Kade. Wichtigstes Anliegen war diesmal, alles schmuck zu machen für das Fest zum 80-jährigen Bestehen der Feuerwehr, das am 11./12. Juli im Park stattfinden soll. Aber es gab "an allen Ecken" auch noch eine Menge anderes zu tun.

Kade l Auf 40 bis 50 Einwohner schätzte Ortsbürgermeister Heinz Beier morgens zu Beginn die Teilnehmerzahl. Einen genauen Überblick hatte er da noch nicht, denn nicht alle waren erst zum Dorfgemeinschaftshaus gekommen, sondern haben sich an ihren Einsatzorten gleich an die Arbeit gemacht.

Im Grunde wussten die Mitglieder der Vereine und der Feuerwehr schon, was sie zu tun haben, aber damit ja nichts vergessen wird, hatte es Gemeindearbeiter Lars Wenslau, der auch der Feuerwehr angehört, diesmal ganz genau gemacht: Er hatte für jeden Verein einen "Laufzettel" geschrieben. Das war Anlass zu manchem Scherz, wurde aber doch ernsthaft abgearbeitet. Denn jeder im Dorf weiß: Der Gemeindearbeiter hat schließlich den besten Überblick.

Einige Mitglieder des Heimatvereins blieben erstmal beim Dorfhaus, denn die Pflege der umfangreichen Grünanlagen hier macht ordentlich Arbeit. Weitere Vereinsmitglieder brachten andere Grünanlagen im Dorf in Ordnung.

Die Kameraden der Feuerwehr, Mitglieder des Feuerwehrvereins und der Jugendfeuerwehr "schwärmten aus" Richtung Park. Bevor sie sich jedoch daran machten, dort die Reste gefällter und trockener Bäume zu zersägen und fortzuschaffen sowie trockene Äste einzusammeln, hatten einige - darunter Gemeindearbeiter Lars Wenslau - erstmal in der Kita "Schlumpfenland" zu tun.

Hier hatten sie vor einiger Zeit das kleine Karussell, eines der Lieblingsspielgeräte der Kinder, abgebaut und repariert. Nun wurde es wieder aufgebaut und funktioniert jetzt prima.

Kita: Für eine kleine Rutsche werden Sponsoren gesucht

Kita-Leiterin Marina Zander war sehr froh über die Hilfe. Eltern hatte sie diemal nicht zum Einsatz eingeladen, denn deren Hilfe benötigt die Kita noch für andere Vorhaben, begründete sie. "Wir wollen im Mai die Bilder auf der Fassade mit neuer Farbe versehen, weil sie schon so ausgeblichen sind. Außerdem wollen wir ein Hochbeet anlegen, und der Kellereingang, wo Putz und Farbe schon abbröckeln, soll auch in Ordnung gebracht werden."

Neben dem Hochbeet ist in der Kita noch eine weitere Neuanschaffung geplant, wofür schon eine ganze Weile gesammelt und gespart wird: Eine Rutsche für die kleineren Kinder. "Die kostet etwa 1300 Euro. 851 Euro haben wir schon zusammen!"

Geschafft wurde das durch verschiedene Aktionen: Zweimal im Jahr wird in der Kita eine Altkleidersammlung durchgeführt. Vor kurzem fand wieder eine statt - mit einem Erfolg wie noch nie: 126 Euro gab es dafür, freut sich Marina Zander. Auch "ganz frisch" ist das Geld vom jüngsten Kleiderbasar - sogar 188 Euro! Auch bei den Oma-Opa-Tagen gibt es immer ein bisschen für die Kita. Nun werden noch Sponsoren gesucht, die das fehlende Geld beisteuern könnten, denn die Rutsche soll möglichst bald angeschafft werden, damit die Kinder sie schon in diesem Frühjahr nutzen können.

Gleich zu ihrem Einsatzort gefahren waren die Jäger. Sie haben sich insbesondere um junge Straßenbäume gekümmert, haben teilweise die Pfähle weggenommen, wo die Bäume schon groß genug sind, berichtete Heinz Beier.

Auch die Mitglieder des Fördervereins Kader Kirchen haben sich gleich auf dem Gelände an der Kirche getroffen, denn hier gibt es bei der Grünanlagenpflege auch jede Menge zu tun. Aktuelles vom Förderverein lesen Sie in den nächsten Tagen.

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