Eine Menge geschafft wurde am Wochenende beim Frühjahrsputz in Ferchland. Ein Schwerpunkt war vor allem das Elbehaus und das Gelände ringsum. Natürlich wurde auch der Platz rings um die Kirche einschließlich Naturspielplatz wieder schmuck gemacht.

Ferchland l Ganz so viel wie im Herbst vorm Weihnachtsmarkt hatten die Mitglieder des Heimatvereins diesmal nicht zu tun auf ihrem Hauptobjekt rings um die Kirche, das sie pflegen. Hauptsächlich heruntergefallene Äste waren zu beseitigen, dazu Laubreste und Unkraut. Und so bauten sie anschließend ihren Imbissstand vor den Gerätehäusern beim Elbehaus auf, wo ohnehin etliches gelagert wird, das gebraucht wurde. Und zahlreiche weitere Helfer waren hier auch noch im Gange mit ihren Arbeiten.

Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins hatten sich wieder den Bereich an den Geräteschuppen vorgenommen, Mitglieder des Angelvereins waren auf dem Gelände des Elbehauses beschäftigt. Unter anderem wurden hier Anbindestricke für die jungen Bäume erneuert, und vor dem Giebel wurde der Ständer für einen Schiffsmast einbetoniert.

Der Mast liege hier schon eine Weile bereit, berichtete Ortsbürgermeister Walter Henning. Den habe Bürgermeisterin Jutta Mannewitz besorgt. Denn schließlich ist auch in Ferchland ebenso wie in Derben das Leben Jahrhunderte eng mit der Schifffahrt verbunden gewesen, so dass wie dort vor der Schifferscheune auch hier ein solcher Mast als Symbol seine Berechtigung hat.

Im Elbehaus haben diesmal einige Frauen der Seniorensportgruppe "die Putzlappen geschwungen". Die Sportgruppen putzen hier reihum, obwohl ihre Hauptaktivitäten in der Turnhalle stattfinden. Dort treffen sie sich jeden Mittwoch von 9 bis 10 Uhr zum Sport, berichtete Gudrun Bethge, Leiterin der Gruppe. Zur Zeit gehören 20 Frauen dazu. "Sie freuen sich immer schon auf den Mittwoch", weiß Gudrun Bethge.

Hin und wieder nutzen aber auch sie das Elbehaus, und so war es selbstverständlich, sich an der Putzaktion zu beteiligen. Sie haben ringsum alle Fenster geputzt, waren in allen Räume und haben auch die Sanitärräume gereinigt. "Nur die Fußböden brauchten wir nicht reinigen, das hatte Rüdiger Giese schon gemacht!"

   

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