"Es war eine richtig schöne Feier", zog Carsten Hannig, Vorsitzender des Pareyer Schalmeienorchesters, gestern Bilanz. Die Veranstaltung zum 40-jährigen Bestehen fand auch bei den anderen Mitgliedern und den Gästen viel Lob.

Parey l "Bis halb eins in der Nacht haben wir noch zusammengesessen", erzählte Hannig. Etliche ehemalige Mitglieder waren noch gekommen, und so gab es viel zu erzählen, auch aus "alten Zeiten".

Gefreut hat sich der Orchestervorsitzende, dass auch die geladenen Gäste gekommen waren, soweit es möglich war. Besonders stolz ist er auf den Besuch von Uwe Klein, Vorsitzender Musik- und Spielmannswesen im Landesturnverband, zu dem die Pareyer seit über 30 Jahren Kontakt haben. Er könne nicht überall hinfahren, betonte Klein, aber dieser sehr persönlichen Einladung sei er gern gefolgt.

Eine große Bereicherung für das Fest war die Schalmeienkapelle aus Plodda. Von dieser haben die Pareyer auch schon wieder eine Gegen-Einladung bekommen: zum großen Frühschoppen am 1. Februar in Plodda in einer großen Halle, wo mehrere Kapellen dabei sein werden.

Eine Einladung hatte auch Martin Schütte, Ortsbrandmeister aus Brünnighausen, mitgebracht: Er lud das Schalmeienorchester zur 600-Jahrfeier von Brünnighausen am 19. Juli ein. "Da wollen wir auch hinfahren", kündigte Carsten Hannig an. Dreimal waren sie schon dort, und immer war es toll.

Als nächster Höhepunkt wird nun aber erstmal das Weihnachtskonzert in der Pareyer Kirche vorbereitet. "Dann werden Britta und Kathleen auch mit Pfarrer Breit gemeinsam vom Kirchturm Trompete spielen", verriet Carsten Hannig. Die beiden waren Anfang des Jahres auf die Idee gekommen, auf den Instrumenten, die sie noch zu Hause liegen hatten, zu üben und den Festempfang beim Schalmeien-Jubiläum mit einer "Trompeten-Fanfare" zu eröffnen. Die Überraschung war gelungen.

Pfarrer Breit war abends noch zur Feier gekommen, weil er nicht eher konnte, und so wurde eben auch schon wieder ein bisschen geplant...

Übrigens hat das Pareyer Schalmeienorchester derzeit über 70 Mitglieder, allerdings sind davon über 30 Passive. Dazu zählen die Senioren, die sich regelmäßig im Vereinshaus treffen. Sie haben für die Feier tüchtig Kuchen gebacken.

   

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