Der ambulante Pflegedienst der Johanniter Unfallhilfe hat neue Räume im Ferchländer "Elbehaus". Zur feierlichen Einweihung kamen viele Gratulanten, darunter Hubertus Graf von der Schulenburg (ehrenamtlicher Landesvorstand) und Dr. Martina von Witten (Regionalvorstand). Auch etliche interessierte Bürger waren dabei.

Ferchland l Es war diesmal nur ein Umzug "über die Straße" - aus den Räumen des ehemaligen Ferchländer Kindergartens wechselte die Johanniter-Unfallhilfe nun ins "Elbehaus" in die Räume des ehemaligen Jugendclubs. Geholfen ist damit sowohl der Gemeinde Elbe-Parey als auch den Johannitern: Der Verkauf des Elbehauses wegen der finanziellen Probleme der Gemeinde dürfte mit dem neuen Mieter nun vom Tisch sein, und damit bleibt das Haus auch den Ferchländern für die verschiedensten Veranstaltungen und Treffen erhalten.

Und für den Pflegedienst der Johanniter bedeutet der Umzug eine enorme Verbesserung, betont Sylvia Schulze, Leiterin der Einrichtung. Zwar stehen hier deutlich weniger Quadratmeter zur Verfügung, jedoch sei das kein Problem, im Gegenteil. "Wir haben hier einen abgeschlossenen Bereich mit Büro, Besprechungsraum, kleiner Küche und Toilette und die Räume sind barrierefrei zu erreichen." Eine Zwischentür werde noch eingebaut.

Sylvia Schulze bedankte sich bei allen Mitarbeitern für das Engagement beim Umzug. "Jeder hat mitgeholfen!" betont sie und unterstreicht, dass es auch ohne die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Elbe-Parey nicht so schnell und problemlos funktioniert hätte.

Bürgermeisterin Jutta Mannewitz schenkte dem Team der Johanniter-Unfallhilfe zum Einzug ein Gästebuch, in das anschließend schon jeder Besucher, der wollte, seine guten Wünsche hineinschreiben konnte. Ihre kleine Rede zur Einweihung begann sie mit einem Zitat von Albert Schweitzer: "Vertrauen ist für alle Unternehmungen das große Betriebskapital, ohne welches kein nützliches Werk auskommen kann. Es schafft auf allen Gebieten die Bedingungen gedeihlichen Geschehens." Ihren Glückwünschen an das Team fügte sie an: "Das Elbehaus wird nun mehr als ein Vereinshaus sein: ein Gemeinschaftshaus, in dem sich Vereine, Ortschaftsrat, Gemeinde und auch die Kirche treffen. Sitzungen, Veranstaltungen finden statt, es kann gefeiert werden, und heute kommt eine Anlaufstelle für soziale und gesellschaftliche Belange hinzu... Halten Sie das Elbehaus alle miteinander lebendig!"

Es ist nun der zweite Umzug der Johanniter-Unfallhilfe innerhalb von Elbe-Parey - daran erinnerte Graf von der Schulenburg, der auch damals schon immer mal wieder zu Gast in der Gemeinde war. Erste Station war das jetzige Vereinshaus in Parey, wo die damals steile Treppe nach oben ein Riesenproblem darstellte.

Der ambulante Pflegedienst am Standort Ferchland hat derzeit zwölf Mitarbeiter, informierte Sylvia Schulze. Als ihre Kolleginnen ihr und ihrer Vertreterin Müller ganz persönlich dankeschön sagten, Blumen überreichten und bestonten: "Du bist die beste Chefin der Welt!", da konnte sie Tränen der Rührung nicht mehr zurückhalten.

Mit Stolz dagegen nahm sie das Zertifikat in Empfang, das ihr Dr. Martina von Witten überreichte. Die Überprüfung sei bereits im August erfolgt, berichtete Martina von Witten, und "zur vollsten Zufriedenheit!" Das sei besonders wichtig gewesen, weil die eine Sozialstation geprüft werde und das Zertifikat dann für ganz viele Sozialstationen der JUH gelte. Sie dankte allen Mitarbeiterinnen für ihren Einsatz dabei.

   

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