Elbe-Parey l Der Wahlausschuss der Gemeinde Elbe-Parey hat am Montag die Wahl von Nicole Golz (40) zur Bürgermeisterin der Gemeinde Elbe-Parey bestätigt. Nicole Golz ist mit 63,9 Prozent der abgegeben Stimmen gewählt worden (Volksstimme berichtete). 2005 Elbe-Pareyer haben ihren Namen auf dem Wahlzettel angekreuzt. Die Amtsinhaberin Jutta Mannewitz erhielt 1133 Stimmen. Die Ergebnisse aus allen acht Wahllokalen wurden gestern noch einmal verglichen und bestätigt. Es gab keine Abweichungen.

Nicole Golz war bei der öffentlichen Sitzung des Wahlausschusses anwesend. Sie hatte noch in der Nacht nach der Wahl viele Glückwünsche erhalten. Sie hatte "mit einem so hohen Ergebnis nicht gerechnet".

14 Tage Einspruchsfrist

Nun muss nur noch die zweiwöchige Einspruchsfrist abgewartet werden, dann kann auch der Gemeinderat die Wahl bestätigen.

Vorerst wird sich Nicole Golz aber noch einige Zeit ihrer bisherigen Arbeit als Rechtsanwältin widmen. Denn die Amtszeit von Jutta Mannewitz endet erst am 17. Dezember. Sie war zweimal zur Bürgermeisterin gewählt worden: Im Jahr 2001, nach der Bildung der Einheitsgemeinde, war sie die einzige Bewerberin und erhielt 86,6 Prozent der Stimmen, 2008 gab es fünf Kandidaten, und sie gewann die Wahl mit 65,2 Prozent der Stimmen. Zuvor war sie bereits Verwaltungsamtsleiterin in Elbe-Parey, seit diese 1992 gegründet wurde.

Mannewitz akzeptiert Ergebnis

Gestern gab Jutta Mannewitz gegenüber der Volksstimme eine kurze Stellungnahme ab: "Es ist eine Wahl. Viele Menschen sind zur Wahl gegangen. Es hat eine Entscheidung gegeben. Das akzeptiere ich selbstverständlich", erklärte sie. Weiter wollte Jutta Mannewitz, die sichtlich enttäuscht schien, den Wahlausgang nicht kommentieren.

Golz, die auch Ortsbürgermeisterin von Parey ist, hatte die Wahl in den Orten Bergzow, Güsen, Hohenseeden, Zerben und in ihrem Heimatort für sich entschieden. Amtsinhaberin Jutta Mannewitz lag in Ferchland, Derben und Neuderben vorn.

5949 Bürger waren wahlberechtigt, 3166 von ihnen gingen am Sonntag zur Wahl. Das sind 53,2 Prozent Wahlbeteiligung.