
Vor 40 Jahren wurde die Bungalowsiedlung "Alte Elbe" bei Parey gegründet. Wo sich heute ein üppig bewachsenes Naherholungsgebiet am Wasser mit vielen schmucken Wochenendhäuschen befindet, gab es damals nur eine Koppel mit vielen Disteln, ohne Baum und Strauch. Ein Grund also, zu feiern, was sich in diesen Jahren hier entwickelt hat.
Parey. "Es sind auch Pareyer dabei", scherzen einige Mitglieder. Ja, etliche Einwohner der Ortschaft haben hier im Grünen ihr zweites Zuhause, viele kommen aber von weiter her, um sich in dieser Idylle zu erholen - aus Burg, Magdeburg bis hin zum Harz, weiteren Orten in Sachsen-Anhalt und auch viele aus anderen Bundesländern. Dabei hatten die Gründer damals vor 40 Jahren manchen Spott ertragen müssen, als sie anfingen, hier am Ufer von "Kühnes Loch" die Siedlung anzulegen, blickte Manfred Kriegk zurück. Er ist schon sehr lange dabei und war viele Jahre auch im Vorstand aktiv. Mit Unterstützung von Wulf Nowotzin und Jörg Dalichau, der seit sechs Jahren Vorsitzender ist, hat er eine Broschüre zusammengestellt, in der wichtige Daten und Fakten und etliche Fotos enthalten sind. "Sonst ist das irgendwann vergessen", begründet er. Schon jetzt waren die Recherchen nicht einfach.
Nur eine ehemalige Panzerstraße habe damals zur neuen Anlage geführt, erinnerte Manfred Kriegk. Bei schlechtem Wetter musste das Auto weitab auf der festen Straße stehen gelassen werden, und es ging nur zu Fuß weiter. Von 1971 bis 1976 gab es auch keinen Strom - erst dann wurden in Eigeninitiative die Anschlüsse für die Bungalows, das Bootshaus und die Wassersportanlage der damalige Pädagogischen Hochschule hergestellt.
Auch die Zufahrtswege wurden in Eigeninitiative befestigt - mit allem, was damals zu bekommen war: Asche von Stahlbau, abgefräster Straßenbelag, Sand, Kies, Betonreste...
Nach der Wende kamen einige Probleme auf die Mitglieder der Bungalowsiedlung zu: Eigentumsfragen zum Grund und Boden, Pachtforderungen der Gemeinde, hohe Nachforderungen bei den Energiekosten, und auch der Vorstand war nicht mehr arbeitsfähig.
Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Die Zahl der Mitglieder war mittlerweile auf 67 angewachsen. Nach jahrelangem Hin und Her und zähen Verhandlungen gab es 2001 endlich grünes Licht von der Gemeinde, dass die Grundstücke gekauft werden konnten. Insgesamt etwa eine halbe Million Mark seien dafür aufgebracht worden, berichtete Manfred Kriegk. Weitere hohe Kosten kamen 2005 auf die Mitglieder zu: Der Anschluss an die zentralen Wasser- und Abwasserleitungen. Das habe gut 154 000 Euro gekostet, was die Mitglieder ebenfalls ganz allein aufgebracht haben.
Ebenfalls in Eigenleistung ist 2003 ein Projekt verwirklicht worden, von dem schon einmal in den ersten Pachtverträgen 1971 die Rede gewesen sei, aber erst 2000 von der Gemeinde wieder in Erinnerung gebracht wurde: ein zentraler Bootssteg. Etwa 3 200 Euro an Materialkosten und 600 Arbeitsstunden sind von den künftigen Nutzern hier investiert worden. Nach anfangs zögerlichem Interesse seien die 32 möglichen Liegeplätze dann ganz schnell ausgebucht gewesen und reichen heute schon nicht mehr.
Jede Menge interessante Details, auch über so manche Auseinandersetzung, sind darüber hinaus in der Broschüre zu finden. In seinem Rückblick beließ es Manfred Kriegk nur bei einigen Auszügen daraus. Anschließend richtete der Vorstand ein Dankeschön an die geladenen Gäste: an Alt-Bürgermeister Bernhard Melchert, der unter anderem wesentlich dazu beigetragen habe, dass die Grundstücke gekauft werden konnten, an seine Nachfolgerin, Ortsbürgermeisterin Petra Liebich, an Volker Zunder, der als stellvertretender Bürgermeister von Elbe-Parey auch Grüße von Jutta Mannewitz überbrachte, und an Wilfried Trojandt, Vorsitzender des Sportangelclubs Parey, der als Pächter der Wasserflächen sozusagen Nachbar der Bungalowsiedlung ist.
Richtiges Glück hatten die Bungalowbesitzer und ihre Gäste mit dem Wetter, das zwischen kalten Regentagen nun sogar mit etlichen Sonnenstrahlen aufwartete. So konnten auch die Kinder das Fest richtig genießen - die große Hüpfburg, die Mal-Ecke und Unterhaltung mit "Didi", Entertainer Dietmar Härtel. Der brachte später auch die Erwachsenen in Feierstimmung, die im großen Festzelt bis in die Nacht hinein andauerte.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.