
Der Job heißt "Jugendpfleger" und scheint, wörtlich genommen, auch dazu geeignet zu sein, "seine Jugend zu pflegen". Manfred Göbel will man die 60 kaum glauben, wenn man ihn zwischen "seinen" Jugendlichen in den Elbe-Pareyer Clubs oder auf der Bühne erlebt. Im Gemeindeamt gab es anlässlich des runden Geburtstags gestern einen Überraschungsempfang für den Junggebliebenen.
Elbe-Parey. Nach und nach "schlichen" die Gratulanten in den Versammlungsraum des Amts. Sogar eine Gruppe der Pareyer Kita "Sonnenschlößchen" war mucksmäuschenstill: Die Kinder warteten ganz gespannt, was da wohl passieren würde. Als Manfred Göbel pflichtbewusst zu dem von Bürgermeisterin Jutta Mannewitz anberaumten Termin erschien, traute er seinen Augen kaum. In Erwartung einer wichtigen Absprache zur Jugendarbeit, wie diese hier regelmäßig erfolgen, hatte er mit einer solchen Gratulationskur nicht gerechnet: Nebst einem Ständchen der Kita-Kinder gab es Glückwünsche von zahlreichen Mitarbeitern des Gemeindeamts, Ratsmitgliedern, einer Delegation vom Pareyer Jugendhaus, speziell dem Gesangs- und Tanzzentrum, von Klub-Mitarbeiterinnen, von Fischer Riedel und seiner Frau, bei denen in Zerben am See erst kürzlich das Ferienlager stattfand, und auch vom Ferchländer Heimatverein und vom GCC und vom GAT aus Genthin waren Gratulanten gekommen.

So einiges bewegt hat Manfred Göbel schon in Sachen Jugendarbeit in Elbe-Parey und hat auch spürbar zur Bereicherung des kulturellen Lebens beigetragen. Dies zu würdigen, war Anliegen von Jutta Mannewitz, weshalb sie unter strengster Geheimhaltung diesen kleinen Empfang veranlasst hatte. In ihrem Namen überbrachte gestern ihr Stellvertreter Volker Zunder Glückwünsche und erinnerte daran, dass "der Name von Manfred Göbel im Oktober 1994 das erste Mal auf einem Gehaltszettel des Amts in Parey erschienen ist". Damals hatte Göbel im Jugendklub Ferchland als Betreuer angefangen. Vier Jahre war er dort beschäftigt und erinnerte sich an diese Zeit als eine seiner schönsten. Die "Clubsaga" jener vier Jahre habe er jetzt auf CD gebrannt - mit Erinnerungen an die Truppe, die mit zum Eisbaden gegangen ist, an das "Männerballett" und manchen schönen Höhepunkt.
Sein Verantwortungsbereich ist wesentlich größer geworden, als er den Job als Jugendpfleger in Elbe-Parey bekam. Vorbei waren die Zeiten, wo er sich ganz auf einen Klub konzentrieren konnte. Auch in Sachen Finanzierung sei es alles andere als einfacher geworden zieht er Bilanz. Und trotzdem ist ihm gelungen, wovon er früher bestenfalls heimlich träumte: Das Tanz- und Gesangszentrum "Icecream" - Schritt für Schritt aufgebaut und weiter entwickelt - hat sich inzwischen weit über die Gemeindegrenzen hinaus einen Namen gemacht. "Ich hätte nie gedacht, dass wir so weit kommen", gesteht Manni.
Auch nicht gedacht hätte er früher, dass er sich nochmal auf die Schulbank setzen und im gleichen Jahr wie seine Tochter einen Abschluss auf demselben Gebiet machen würde: "Mit 47 habe ich angefangen und mit 50 den Abschluss als 'Staatlich anerkannte Fachkraft für soziale Arbeit' gemacht. Meine Tochter hat gleichzeitig ihr Sozialpädagogik-Studium beendet."
Während Manfred Göbel bei "Icecream" zumeist im Hintergrund bleibt, steht er beim GCC und beim GAT sein vielen Jahren auf der Bühne. Beim GCC war er 1976 Mitbegründer, erzählt er. Nut Kurze Zeit war er zwischendurch mal weg vom Carnevalsclub und mischt längst wieder kräftig mit, was mit zünftigen Sprüchen und sogar der maßgeschneidert umgedichteten alten DDR-Hymne honoriert wurde. Etwa genauso lange ist er schon beim Genthiner Amateurtheater. Unter den Gratulanten nicht fehlen durfte weiterhin Alfred Jansky. "Wir kennen uns schon ewig und machen oft was zusammen. Da braucht es nicht viel Worte: Wir verstehen uns blind!" Das haben auch viele Elbe-Pareyer schon erlebt.
Diesen Hobbys wird Manfred Göbel sicher auch als Rentner noch frönen - wenn dieses Wort trotz der "60" derzeit auch noch ganz weit weg erscheint. Zwischen den Jugendlichen habe er als "alter Mann" gar keine Probleme, versichert er sehr überzeugend - und wirkt dabei alles andere als alt.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.