• 22. Mai 2012



Sie sind hier:



Jede Menge Gäste kommen zur Einweihung/Guter Start für ersten Wochenmarkt


Neugierig auf Pareys neuen Marktplatz

09.09.2011 05:24 Uhr |


Von Sigrun Tausche


Elbe-Pareys Bürgermeisterin Jutta Mannewitz bat Pareys Ortsbürgermeisterin Petra Liebich und Erna Bathe, eine der ältesten Anwohnerinnen des Sanierungsgebiets Ortskern Parey, das symbolische Band zu durchschneiden. Die Kinder der Kita "Sonnenschlößchen" durften als erste auf den Platz, um zu singen. Zunächst jedoch erklang das Elbe-Parey-Lied, dargeboten vom Jugendhaus Parey.

Elbe-Pareys Bürgermeisterin Jutta Mannewitz bat Pareys Ortsbürgermeisterin Petra Liebich und Erna Bathe, eine der ältesten Anwohnerinnen des Sanierungsgebiets Ortskern Parey, das symbolische Band zu durchschneiden. Die Kinder der Kita "Sonnenschlößchen" durften als erste auf den Platz, um zu singen. Zunächst jedoch erklang das Elbe-Parey-Lied, dargeboten vom Jugendhaus Parey. | Foto: Sigrun Tausche Elbe-Pareys Bürgermeisterin Jutta Mannewitz bat Pareys Ortsbürgermeisterin Petra Liebich und Erna Bathe, eine der ältesten Anwohnerinnen des Sanierungsgebiets Ortskern Parey, das symbolische Band zu durchschneiden. Die Kinder der Kita "Sonnenschlößchen" durften als erste auf den Platz, um zu singen. Zunächst jedoch erklang das Elbe-Parey-Lied, dargeboten vom Jugendhaus Parey. | Foto: Sigrun Tausche

Der neue Marktplatz in Parey ist eingeweiht. Nach der kleinen Feier am Mittwoch fand gestern zum ersten Mal der Wochenmarkt hier statt. Das Eine wie das Andere klappte bestens.

Anzeige

Parey. Die Elbe-Pareyer kommen aus dem Feiern gar nicht mehr 'raus - erst das Elbauenfest, dann das Gemeindejubiläum, nun die Einweihung des neuen Marktplatzes. Dass auch hierher noch einmal so Viele kamen, damit hatte selbst Bürgermeisterin Jutta Mannewitz nicht gerechnet. 200 Lose für eine kleine Tombola waren vorbereitet worden, von denen sich jeder, der nach dem Durchschneiden des symbolischen Bands den Marktplatz betrat, eines nehmen durfte. Sie reichten bei weitem nicht! Weit mehr Bürger als bei jeder Straßeneinweihung waren dabei - neugierig auf den neuen Platz.

Sophie Bahr (links) hat das Toilettenhäuschen mit viel Witz und Fantasie bemalt und half nun dabei, es zu enthüllen.

Sophie Bahr (links) hat das Toilettenhäuschen mit viel Witz und Fantasie bemalt und half nun dabei, es zu enthüllen. | Foto: Sigrun Tausche Sophie Bahr (links) hat das Toilettenhäuschen mit viel Witz und Fantasie bemalt und half nun dabei, es zu enthüllen. | Foto: Sigrun Tausche

"Der Schandfleck muss weg!" erinnerte Jutta Mannewitz daran, wie sich seit Jahren viele Bürger über diese Abriss-Fläche geärgert hatten. Was hier in privater Initiative einst entstehen sollte, blieb Illusion, so dass bald die Idee reifte, hier einen neuen Marktplatz, gleichzeitig als Treffpunkt für die Gemeinde und Rastplatz für Radler und andere Durchreisende, zu schaffen. Denn der vorhandene Markt sei zunehmend an seine Grenzen gestoßen, begründete die Bürgermeisterin.

Der Gemeinderat hatte daraufhin den Beschluss gefasst, das Grundstück zu ersteigern, was am 28. Februar 2009 beim Amtgericht Burg auch gelang.

In die Finanzierung des Platzes sind die Anwohnerbeiträge, die im Sanierungsgebiet zu zahlen sind, eingeflossen. Einschließlich Planung betragen die Kosten 282 000 Euro. Mit diesem Projekt ist nun die "Städtebauliche Sanierung im ländlichen Bereich", mit der 1997 in Pareyer Ortskern begonnen worden war, beendet worden.

Außerhalb von Markttagen können auf dem Platz 25 Pkw parken. Es gibt Fahrradständer, eine behindertengerechte Toilettenanlage, Rundbänke in den vorderen, seitlichen Bereichen und viel Platz zum Sitzen auf der niedrigen Abschlussmauer zum Gehweg hin. Der Toilettencontainer ist dank der Kreativität von Sophie Bahr ein Schmuckstück geworden: Die junge Malermeisterin hatte sich tagelang hinter Folienplanen verschanzt und die Neugier der Pareyer geweckt. Das Ergebnis sind witzige Motive: Damen und Herren in historischer Kleidung, die dringend mal müssen...

Die Toiletten können auch außerhalb von Markttagen benutzt werden. Den Schlüssel wird bis auf weiteres Cora Schröder in ihrem Haushaltswarengeschäft schräg gegenüber in ihre Obhut nehmen. Dort kann er bei Bedarf abgeholt werden.

Nicht aufgestellt wurden Papierkörbe, und das solle auch so bleiben, sagte Jutta Mannewitz. Denn an Markttagen seien die Händler für ihre Abfälle verantwortlich, und ansonsten könne jeder seine Abfälle mitnehmen.

Neugierig kamen gestern auch viele Bürger zum ersten Wochenmarkt - um festzustellen, dass hier offenbar doch mehr Platz ist, als so mancher befürchtet hat. Auch Obst- und Gemüsehändler Klaus Müller aus Roßdorf, der seit Dezember 2003 im Auftrag der Gemeinde als Marktleiter tätig ist, war zufrieden. Das Rangieren selbst mit größeren Fahrzeugen sei kein Problem gewesen, jeder habe einen geeigneten Standplatz bekommen. "Eigentlich hat es zu gut geklappt", meint er mit Blick in die Runde. So richtig fassen kann er es wohl noch nicht - aber nach nahezu 15 Jahren Markterfahrung in Parey könnte beim Neubau ja vielleicht doch an alles gedacht worden sein.



Kommentare 0 Kommentare


Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-09-09 05:24:30
Letzte Änderung am 2011-09-09 05:24:30


Weitere Artikel aus Genthin


Skaterworkshop in Genthin

Genthin (spö) l Für Kinder und Jugendliche, die während der Pfingstfeiertage von Langeweile geplagt sind, bietet das Jugendhaus "Thomas Morus" einen Skaterworkshop an. Er wird am Sonnabend, 26. Mai, und Sonntag, 27... weiterlesen

 Drei Generationen und die Jugendweihe: Oma Rita Wittig, Nick Rodius und Karen Rodius. Die Familie wohnt in Brettin. | Foto: S. Pötschke

Weiße Handschuhe, Westklamotten, Geschirrtücher und ein kleines Bierchen

Genthin/Brettin l Geschäftigkeit im Hause Rodius in Brettin. Der jüngste der Familie, Nick, feiert Jugendweihe. Die Vorbereitungen der Feier... weiterlesen

 Das Tanzpaar von Blau-Gold Burg tanzte sich zum Abschluss der Feierstunde in die Reihen der Jugendweihelinge hinein. Dafür gab es später einen herzlichen Beifall. | Foto: Simone Pötschke

Willkommen im neuen Lebensabschnitt

139 Jugendliche erhielten am Sonnabend im Stadtkulturhaus ihre Jugendweihe. Den Anfang machten die drei Klassen des Bismarck-Gymnasiums, dann folgten die Achtklässler der Brettiner... weiterlesen

Benefizkonzert zugunsten des barocken Altars

Altenklitsche (spö) l Auch in diesem Jahr erklingt in der Kirche Altenklitsche ein Benefizkonzert zugunsten der Altarrestaurierung. Am Freitag, 8. Juni, wird um 17 Uhr das Orchester der evangelischen Johanneskirche Bad Kreuznach Werke von Giovanni... weiterlesen

Keine Nachricht mehr verpassen!



Sie vermissen einen Artikel?


Die Volksstimme komplett als E-Paper

Bestellen Sie sich jetzt die tagesaktuelle Ausgabe der Volksstimme bequem als digitales E-Paper für nur 1,00 Euro in unserem Onlinekiosk.

Anzeige

Lokales


Stellenangebote in der Region Genthin


Wohnungsangebote in der Region Genthin


Fahrzeugangebote aus der Region Genthin


Immobilienangebote in der Region Genthin


Trauerfälle in der Region Genthin


Facebook



Bilder aus Genthin


Schaupflügen in Tucheim

Schaupflügen in Tucheim weiterlesen


22.04.2012 21:09 Uhr
  • Kamera


Kinoprogramm


Das aktuelle Kinoprogramm für Ihre Region.
weiter

Sonderthemen auf Volksstimme.de


Fingerabdruckexperten: Wirbel, Schleifen und "Tannen" gesucht
Uwe
Eisert

Magdeburg l Der Mann, der am 9. November 2007 gegen 17 Uhr einer Sparkassenmitarbeiterin in der... weiterlesen


21.04.2012 04:19 Uhr
  • gefallen

Weitere interessante Sonderthemen und Serien

Neueste Leserkommentare


Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?

von juegoe am 19.05.2012, 11:04 Uhr

Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.

von AnitaSoltmann am 19.05.2012, 05:49 Uhr

Weitere Leserkommentare

Neu: Volksstimme.de-Newsletter


Täglich gibts den Volksstimme.de-Newsletter mit den wichtigsten Nachrichten vom Tage.

Jetzt kostenlos den Volksstimme.de-Newsletter bestellen, an der Newsletter befragung teilnehmen und tolle Preise gewinnen.

Hier gehts zur Newsletter-Befragung

Meine Klasse von ...


Hier Klassenfotos ansehen und hochladen!
Hier klicken!

Rund um die Volksstimme


Sudoku spielen


Sudoku spielen auf Volksstimme.de. Hier klicken!

Unsere Partner


Nutzerlogin

Loggen Sie sich auf Volksstimme.de ein, um

- kostenlos den Volksstimme.de-Newsletter zu abonnieren
- Artikel auf Volksstimme.de zu kommentieren
- Ihre eigene Startseite (Nachrichtenbereich) zu gestalten

Sind Sie noch kein Nutzer auf Volksstimme.de? Dann registrieren Sie sich doch einfach und kostenlos!

Für die Anmeldung müssen Cookies in Ihrem Browser aktiviert sein.
Wichtiger Hinweis für Volksstimme.digital-Nutzer: Bitte nutzen Sie diesen Link oder klicken Sie auf E-Paper Login in der oberen Navigation

Benutzername: Passwort:

Jetzt anmelden Passwort vergessen