
Der neue Marktplatz in Parey ist eingeweiht. Nach der kleinen Feier am Mittwoch fand gestern zum ersten Mal der Wochenmarkt hier statt. Das Eine wie das Andere klappte bestens.
Parey. Die Elbe-Pareyer kommen aus dem Feiern gar nicht mehr 'raus - erst das Elbauenfest, dann das Gemeindejubiläum, nun die Einweihung des neuen Marktplatzes. Dass auch hierher noch einmal so Viele kamen, damit hatte selbst Bürgermeisterin Jutta Mannewitz nicht gerechnet. 200 Lose für eine kleine Tombola waren vorbereitet worden, von denen sich jeder, der nach dem Durchschneiden des symbolischen Bands den Marktplatz betrat, eines nehmen durfte. Sie reichten bei weitem nicht! Weit mehr Bürger als bei jeder Straßeneinweihung waren dabei - neugierig auf den neuen Platz.
"Der Schandfleck muss weg!" erinnerte Jutta Mannewitz daran, wie sich seit Jahren viele Bürger über diese Abriss-Fläche geärgert hatten. Was hier in privater Initiative einst entstehen sollte, blieb Illusion, so dass bald die Idee reifte, hier einen neuen Marktplatz, gleichzeitig als Treffpunkt für die Gemeinde und Rastplatz für Radler und andere Durchreisende, zu schaffen. Denn der vorhandene Markt sei zunehmend an seine Grenzen gestoßen, begründete die Bürgermeisterin.
Der Gemeinderat hatte daraufhin den Beschluss gefasst, das Grundstück zu ersteigern, was am 28. Februar 2009 beim Amtgericht Burg auch gelang.
In die Finanzierung des Platzes sind die Anwohnerbeiträge, die im Sanierungsgebiet zu zahlen sind, eingeflossen. Einschließlich Planung betragen die Kosten 282 000 Euro. Mit diesem Projekt ist nun die "Städtebauliche Sanierung im ländlichen Bereich", mit der 1997 in Pareyer Ortskern begonnen worden war, beendet worden.
Außerhalb von Markttagen können auf dem Platz 25 Pkw parken. Es gibt Fahrradständer, eine behindertengerechte Toilettenanlage, Rundbänke in den vorderen, seitlichen Bereichen und viel Platz zum Sitzen auf der niedrigen Abschlussmauer zum Gehweg hin. Der Toilettencontainer ist dank der Kreativität von Sophie Bahr ein Schmuckstück geworden: Die junge Malermeisterin hatte sich tagelang hinter Folienplanen verschanzt und die Neugier der Pareyer geweckt. Das Ergebnis sind witzige Motive: Damen und Herren in historischer Kleidung, die dringend mal müssen...
Die Toiletten können auch außerhalb von Markttagen benutzt werden. Den Schlüssel wird bis auf weiteres Cora Schröder in ihrem Haushaltswarengeschäft schräg gegenüber in ihre Obhut nehmen. Dort kann er bei Bedarf abgeholt werden.
Nicht aufgestellt wurden Papierkörbe, und das solle auch so bleiben, sagte Jutta Mannewitz. Denn an Markttagen seien die Händler für ihre Abfälle verantwortlich, und ansonsten könne jeder seine Abfälle mitnehmen.
Neugierig kamen gestern auch viele Bürger zum ersten Wochenmarkt - um festzustellen, dass hier offenbar doch mehr Platz ist, als so mancher befürchtet hat. Auch Obst- und Gemüsehändler Klaus Müller aus Roßdorf, der seit Dezember 2003 im Auftrag der Gemeinde als Marktleiter tätig ist, war zufrieden. Das Rangieren selbst mit größeren Fahrzeugen sei kein Problem gewesen, jeder habe einen geeigneten Standplatz bekommen. "Eigentlich hat es zu gut geklappt", meint er mit Blick in die Runde. So richtig fassen kann er es wohl noch nicht - aber nach nahezu 15 Jahren Markterfahrung in Parey könnte beim Neubau ja vielleicht doch an alles gedacht worden sein.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.