
Güsen/Parey l Vor 65 Jahren haben Irmgard und Helmut Baier geheiratet. Am ersten Weihnachtsfeiertag feierten sie ihren Hochzeitstag im Kreis der Familie. Bernhard Braun gratulierte für den Landrat. Bürgermeisterin Jutta Mannewitz wünschte den Eheleuten ebenfalls alles Gute für die Zukunft.
Am 25. Dezember 1946 konnten sich die beiden jungen Eheleute noch nicht vorstellen, dass sie einmal 65 Jahre später eine große Familie haben würden. Die Hochzeitsfeier damals war jedenfalls bescheiden. Bewusst gaben sich die beiden das Ja-Wort zu Weihnachten. "Wir hatten kaum Lebensmittel. Feiern wurden deshalb zusammengelegt", beschreibt Irmgard Baier die Situation. Es sei damals üblich gewesen, dass Paare sich zu Weihnachten das Eheversprechen gaben. Das war bereits im Krieg so. Die Soldaten, meist zu Feiertagen auf Urlaub, nutzten die freie Zeit, um zu heiraten.
Geheiratet haben die beiden in Wolterslage, einem Dorf in der Altmark. Hier ist Irmgard Baier gebürtig. Hier lernte sie auch ihren Mann kennen, den es nach Kriegsende aus dem Sudetenland in die Altmark spülte. Der frisch aus der Gefangenschaft entlassene Soldat wurde in der Altmark als Arbeitskraft gebraucht, erzählt sie. Während der Rest der Familie von Helmut Baier in den westlichen Teil Deutschlands gespült wurde, blieb Helmut im Osten. Erst Jahre nach Kriegsende trafen sich die Familienmitglieder wieder.
Einige Jahre blieben sie in dem Ort in der Altmark. Dann kamen sie vor allem wegen der Arbeit nach Parey. Bekannte hatten ihnen geraten, sich in Parey nach einer Arbeit umzusehen. Der Stahlbau war hier ein großer Arbeitgeber und nicht sehr weit weg von der Altmark. 1964 siedelte die Familie dann in den Elbort um. Helmut Baier fand hier als gelernter Schlosser schnell eine neue Tätigkeit. Auch Irmgard Baier fand eine Beschäftigung. Viele Jahre war sie im Einzelhandel tätig. Sie hatte zwar keine Ausbildung absolviert. Das sollte sich allerdings nicht als allzu schädlich für ihr späteres Berufsleben erweisen.
Bis zur Rente arbeiteten beide. Heute genießen sie den Ruhestand. Der 88-jährige Helmut Baier wurde im Krieg schwer verletzt. Noch heute ist seine Hand davon gezeichnet, sagt seine Frau. Sie selbst ist als 83-Jährige noch mobil, bewohnt die eigene Wohnung und kümmert sich um einen Garten. Zunehmend falle ihr die Unterhaltung des Gartens aber zur Last, gesteht sie ein.
Drei Söhne sind aus der Ehe hervorgegangen. Heute haben die Baiers fünf Enkel und bereits fünf Urenkel. In Güsen feierten sie den 65. Hochzeitstag gemeinsam mit ihrer Familie. Viele Erinnerungen an die gemeinsamen 65 Ehejahre kamen dabei bei beiden hoch. Verstanden haben sie sich in den vielen Jahrzehnten. "Natürlich gab es auch bei uns mal Krach. Das ist normal. Wenn jemand sagt, bei ihm gebe es keinen Krach, dann lügt er", ist Irmgard Baier überzeugt.
In den vergangenen 65 Jahren haben die Baiers immer am ersten Weihnachtsfeiertag doppelten Grund zum Feiern. Bis heute stört es die beiden nicht. Zumal es damals viele Paare gab, die sich an den Feiertagen das Ja-Wort gaben und dadurch natürlich immer an ihrem Hochzeitstag arbeitsfrei hatten.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.