Parey (sta) l Sein Vater, lange Zeit ältester Einwohner von Neuderben, ist 102 Jahre alt geworden. Gute Aussichten also für Heinz Birmuske, in zehn Jahren seinen "100." feiern zu können. Gestern erreichten ihn jede Menge Glückwünsche zum 90. Geburtstag.
Heinz Birmuske freut sich über jeden Gratulanten und erzählt auch immer wieder gern aus seinem Leben. Aber eine richtig große Feier, die gibt es auch bei diesem Jubiläum nicht. Denn er und seine Frau sind es gewohnt, selten die ganze Familie zusammen zu bekommen. Viele Birmuskes sind Schiffer, schon über mehrere Generationen, und deshalb immer unterwegs, quer durchs Land.
Auch Heinz Birmuske hat einen großen Teil seines Lebens auf dem Schiff verbracht. Geboren ist er in Margareth bei Breslau im heutigen Polen. Gleich nach der Schule stieg er in Vaters "Fußstapfen" und ging auf Schifffahrt, war auf Oder und Elbe und anderen Wasserwegen unterwegs.
1942 wurde er dann eingezogen, musste nach Rußland an die Front und kam drei Jahre später in russische Kriegsgefangenschaft, noch einmal für drei Jahre. In Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans am Kaspischen Meer, brachte er diese Zeit hinter sich. Als er im März 1948 zurückkam, hatte die Familie die alte Heimat längst verlassen müssen. In Frankfurt an der Oder traf er damals ein und erfuhr, dass seine Eltern gerade mit dem Schiff in Parey waren. "Sie haben mit hergeholt - so lernte ich hier meine Frau kennen."
Das war beim Tanzen. Zusammen mit Herbert Briest war dorthin gegangen, erzählt er. Sie standen an der Bar, und Briest zeigte ihm ein Mädchen... Doch das ist eine andere Geschichte. Im März nämlich wird diamantene Hochzeit gefeiert.
Beruflich ging es für Heinz Birmuske als Schiffer weiter. Seine Eltern hatten noch den alten Kahn, der während des Krieges in Eisenhütten einen Treffer abgekriegt hatte und gesunken war. Sie hatten ihn wieder bergen können. Heinz Birmuske hatte sich nun einen eigenen Schleppkahn angeschafft, war wieder auf Elbe und Oder und auf dem Mittellandkanal unterwegs, immer als privater Schiffer.
Sein ältester Sohn Dieter ist, als er alt genug war, mit ihm gefahren. Als er dann - relativ spät - zur Armee musste, gab Heinz Birmuske die Schifffahrt auf, denn allein weitermachen, das ging nicht. Nur noch drei Jahre fehlten ihm da bis zur Rente. Die hat er im Stahlbau Parey im Heizhaus gearbeitet.
Drei Söhne, sechs Enkel und fünf Urenkel haben Birmuskes. Sohn Dieter hat einen eigenen Kahn, seit er die Armeezeit hinter sich hat. Und auch Enkel René ist seit Langem mit einem eigenen Kahn unterwegs.
Heinz Birmuske verfolgt immer ganz aufmerksam, wer gerade wo mit welcher Ladung auf Tour ist. Zum Glück gibt's ja das Telefon.
Für ihn selbst ist das Hauptfortbewegungsmittel heute das Fahrrad. Einkaufen fährt er gern, "zwei Taschen auf jeder Seite..." Dass er schon 90 Jahre alt ist, sieht man ihm ohnehin nicht an. Das hat ihm gestern auch Bürgermeisterin Jutta Mannewitz bescheinigt. Sie kennt Birmuskes und ihre Herzlichkeit schon lange und verriet deshalb: "Auf diesen Geburtstag habe ich mich schon lange gefreut!"
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.