
Empfang von Innenminister Holger Stahlknecht und Landtagsabgeordnetem Detlef Radke vor dem Elbe-Pareyer Gemeindeamt durch Bürgermeisterin Jutta Mannewitz, Amtsleiter, "Gemeindedamen" aus allen sieben Ortschaften und Gemeindewehrleitung. | Foto: Sigrun Tausche
Empfang von Innenminister Holger Stahlknecht und Landtagsabgeordnetem Detlef Radke vor dem Elbe-Pareyer Gemeindeamt durch Bürgermeisterin Jutta Mannewitz, Amtsleiter, "Gemeindedamen" aus allen sieben Ortschaften und Gemeindewehrleitung. | Foto: Sigrun Tausche
Im zweiten Anlauf klappte es nun: Nachdem Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) im vorigen Jahr seinen Besuch kurzfristig absagen musste, nahm er sich nun viel Zeit für seine Gespräche in den Gemeinden Elbe-Parey und Stadt Jerichow. Zeit blieb auch für einige Begegnungen am Rande.
Elbe-Parey/Jerichow l Der Empfang in Elbe-Parey muss wie Urlaub für den Minister gewesen sein, nachdem er kurz vorher noch wegen des Brandanschlags auf die Polizeistation in Dessau war. Bei aller Feierlichkeit und Herzlichkeit und dem Stolz, dem Minister die Entwicklung der Gemeinde zu präsentieren, gab es hier in Parey wie auch später in Jerichow durchaus ernsthafte Gespräche, bei denen es um Finanzprobleme, um so genannte freiwillige Aufgaben der Gemeinden, um Jugend und Feuerwehren ging. Landtagsabgeordneter Detlef Radke (CDU) begleitete Stahlknecht auf seiner Besuchstour. In Jerichow kam noch der Bundestagsabgeordnete Manfred Behrens (CDU) dazu.

Geselliger Abschluss des Besuchs bei Grillwürstchen, Bier und co. im Jerichower Feuerwehrgerätehaus. Zuvor hatte Stadtwehrleiter Ralf Braunschweig (re. hinten, neben Yvette Birnbaum) tüchtig mit dem Minister diskutiert. Stahlknecht: "Sie haben einen Bomben-Wehrleiter!" | Foto: Sigrun Tausche
Geselliger Abschluss des Besuchs bei Grillwürstchen, Bier und co. im Jerichower Feuerwehrgerätehaus. Zuvor hatte Stadtwehrleiter Ralf Braunschweig (re. hinten, neben Yvette Birnbaum) tüchtig mit dem Minister diskutiert. Stahlknecht: "Sie haben einen Bomben-Wehrleiter!" | Foto: Sigrun Tausche
Thema Feuerwehren
In Elbe-Parey stellten Gemeindewehrleiter Dietmar Kohrt und sein Stellvertreter sowie Zerbener Ortswehrleiter Steve Flügge die Feuerwehr vor und sprachen Probleme an. In Jerichow tat das Gemeindewehrleiter Ralf Braunschweig. Ihm zur Seite saßen sein stellvertretender Ortswehrleiter Frank Unger sowie die stellvertretenden Gemeindewehrleiter Christian Hering (Kade) und Bernd Winning (Schlagenthin).
Elbe-Parey hat sieben Ortsfeuerwehren mit acht Fahrzeug-Standorten und 121 aktive Kameraden (Einwohner gesamt: 7 059, Fläche 10 865 Hektar), die Einheitsgemeinde Jerichow (Einwohner 7 461 am 31. Dezember 2010, Fläche 26 991 Hektar) hat 17 Ortsfeuerwehren mit 300 aktiven Kameraden.

Gesprächsrunde zum Lokalen Aktionsplan Genthin und Jerichow im Jerichower Jugendklub. Jugend-Verantwortlicher Steve Kliemann stellt den LAP, unterstützt von Gabriele Herrmann (Genthin, rechts Mitte) und seiner Mitarbeiterin Malika Benziane (re. hinten) vor. Links: Harald Bothe, Holger Stahlknecht, Detlef Radke, Manfred Behrens; ganz rechts Ordnungsamtsleiterin Sabine Pansch, Orts-BM Andreas Dertz. | Foto: Sigrun Tausche
Gesprächsrunde zum Lokalen Aktionsplan Genthin und Jerichow im Jerichower Jugendklub. Jugend-Verantwortlicher Steve Kliemann stellt den LAP, unterstützt von Gabriele Herrmann (Genthin, rechts Mitte) und seiner Mitarbeiterin Malika Benziane (re. hinten) vor. Links: Harald Bothe, Holger Stahlknecht, Detlef Radke, Manfred Behrens; ganz rechts Ordnungsamtsleiterin Sabine Pansch, Orts-BM Andreas Dertz. | Foto: Sigrun Tausche
Das Hauptproblem - Mitgliedergewinnung und Einsatzbereitschaft tagsüber - ist dem Minister durchaus bekannt. "Das Problem haben 60 bis 80 Prozent der Feuerwehren landesweit, und immer weniger Menschen sind bereit, ehrenamtlich mitzuarbeiten."
Um dieser Situation entgegenzuwirken, wäre es sinnvoll, in den Gemeinden ein bis zwei Stellen vorzusehen, wo Feuerwehrleute beschäftigt werden. Es werde vielerorts schon so gehandhabt, dass Gemeindearbeiter nach der Maßgabe eingestellt werden, dass sie in der Feuerwehr sind, weiß Stahlknecht. Bisher dürfe das in der Stellenausschreibung aber keine Rolle spielen, worüber sich viele Gemeinden aus der Not heraus längst hinwegsetzen. Stahlknecht will erreichen, dies offiziell zu ermöglichen.

Beim Besuch der Revierstation "rekrutierte" Minister Holger Stahlknecht kurzerhand noch einen "Polizeihund" und holte dessen Besitzer, Reinhard Schmidt, mit aufs Bild. Links die Neue in der Station, Polizeimeisterin Anja Andres, weiterhin POM Heiko Möhring und POK Frank Lorenz. Mittleres Bild: Ein Lob des Ministers für Elisa Preuschoff und Ulrike Paul, die eine Kostprobe ihrer Gesangskunst gaben. Mit dabei Jugendpfleger Manfred Göbel. Rechtes Bild: Ebenfalls im Pareyer Jugendhaus stellte Wilfried Trojandt, Vorsitzender des Sportangelclubs Parey, den Verein und einige erfolgreiche Nachwuchs-Angler vor. | Foto: Sigrun Tausche
Beim Besuch der Revierstation "rekrutierte" Minister Holger Stahlknecht kurzerhand noch einen "Polizeihund" und holte dessen Besitzer, Reinhard Schmidt, mit aufs Bild. Links die Neue in der Station, Polizeimeisterin Anja Andres, weiterhin POM Heiko Möhring und POK Frank Lorenz. Mittleres Bild: Ein Lob des Ministers für Elisa Preuschoff und Ulrike Paul, die eine Kostprobe ihrer Gesangskunst gaben. Mit dabei Jugendpfleger Manfred Göbel. Rechtes Bild: Ebenfalls im Pareyer Jugendhaus stellte Wilfried Trojandt, Vorsitzender des Sportangelclubs Parey, den Verein und einige erfolgreiche Nachwuchs-Angler vor. | Foto: Sigrun Tausche
In Elbe-Parey gingen Kohrt und Flügge weiterhin auf die neuen Anforderungen an die Feuerwehr im Zusammenhang mit Biogasanlagen und Photovoltaikanlagen ein. Nicht nur neue Technik werde dafür gebraucht, sondern auch die erforderliche Ausbildung der Kameraden.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....