Nielebock l Ein einstimmiges Votum der Nielebocker Kameraden erhielt Ronny Mannewitz als künftiger stellvertretender Ortswehrleiter bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am Freitag. Die Berufung ist nun Sache des Stadtrats der Einheitsgemeinde Jerichow. Dann kann Ronny Mannewitz, der zeitweilig auch schon Ortswehrleiter war, jedoch arbeitsbedingt sein Amt niedergelegt hatte, die Aufgaben von Uwe Arold übernehmen. Dieser hatte kommissarisch das Stellvertreteramt ausgeübt, besitz jedoch nicht die notwendige Qualifikation, erklärte Ortswehrleiterin Gudrun Ganske.
Die Ortswehrleiterin hatte sich bereit erklärt, weiter in diesem Amt tätig zu sein, "aber einige Aufgaben werde ich abgeben", kündigte sie an. Denn neben ihrem Beruf und diesem Amt ist sie auch noch als Jugendwart im Altkreis Genthin sowie im Jugendhilfeausschuss des Landkreises tätig. Um die Ausbildung in der Wehr werde sich künftig Ronny Mannewitz kümmern.
Zehn Kameraden gehören derzeit noch zur Einsatzgruppe der Nielebocker Feuerwehr, von denen sich einige zu wenig am Ausbildung und Einsätzen beteiligen, kritisierte Gudrun Ganske in ihrem Bericht. "Dadurch sind die wenigen Kameraden gezwungen, für drei zu arbeiten", mahnte sie. "Bedenkt: Fast jeder hat Haus, Hof und Familie, und man sollte nicht nur auf die Hilfe der anderen hoffen. Jede Kraft zählt!", appellierte sie an jeden Einzelnen.
Mit fünf Einsätzen mussten die Nielebocker Feuerwehrleute einmal weniger als im Vorjahr ausrücken. Verkehrsunfall, Waldbrand, Ölspur, Keller auspumpen und Sturmschadenbeseitigung waren Anlässe für die Alarmierungen. 42,5 Mannstunden wurden dabei geleistet.
Zur Ausbildung trafen sich die Kameraden im vergangenen Jahr 22-mal, dabei waren auch Ganztagsausbildungen. Seit 2011 finden auch gemeinsame Ausbildungen mit der Ortsfeuerwehr Scharteucke statt, berichtete Gudrun Ganske: Eisrettung auf dem Karpfenteich, Erste Hilfe, Wasserversorgung über lange Wegestrecke in Seedorf sowie eine Motorkettensägenausbildung. Die Zusammenarbeit sei sehr gut und soll fortgesetzt werden, da man ja zum gleichen Ausrückebereich gehöre.
Abgemeldet worden ist das LF 16 zum Jahreswechsel wegen der großen Reparaturkosten. Die Nielebocker bekamen dafür von der Stadt Jerichow ein Mannschaftstransportfahrzeug.
Nicht gebaut worden sind im vergangenen Jahr die Sanitäranlagen im Gerätehaus, bemängelte die Ortswehrleiterin. Sie hoffe, dass diese möglichst schnell realisiert werden, "denn dies ist kein tragbarer Zustand!"
Engagiert haben sich die Nielebocker Kameraden auch im Dorfleben, haben Weihnachtsbaumverbrennen, Osterfeuer und Feuerwehrball organisiert, wobei es eine gute Zusammenarbeit mit dem Dorfclub Seedorf gab, wie Gudrun Ganske betonte. Kritisiert hat die Ortswehrleiterin das mangelnde Interesse der Ortsbürgermeisterin für die Feuerwehr. "Die Kameraden sind enttäuscht, dass sie auch heute wieder nicht da war", sagte sie.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....