Zum Tag der offenen Tür hat die Europaschule "Am Gröpertor" in Halberstadt eingeladen. Viertklässler und ihre Eltern haben vom Informationsangebot rege Gebrauch gemacht.

Halberstadt l 352 Schülerinnen und Schüler werden derzeit in 17 Klassen an der Europaschule "Am Gröpertor" unterrichtet. Dass die Bedingungen für das Lehren und Lernen sich mit dem Abschluss einer umfassenden Sanierung im Jahr 2012 wesentlich verbessert haben, davon konnten sich beim Tag der offenen Tür Mädchen und Jungen aus den vierten Klassen der Diesterweg- und Goethe- sowie der Ströbecker Dr.-Emanuel-Lasker-Grundschule überzeugen, die nach den Sommerferien an die Sekundarschule wechseln werden.

Jeder Raum verfügt über Internetzugang

Gemeinsam mit ihren Eltern durchstreiften die Kinder das Schulhaus und erlebten dabei, wie Lehrer- und Schülerschaft die Leitidee "Miteinander lernen, miteinander arbeiten, miteinander wirtschaften" umsetzen. Sie entdeckten mit modernsten Lernmitteln ausgestattete Klassenräume und Fachkabinette und konnten unter Anleitung experimentieren, musizieren und basteln, im Hauswirtschaftsraum sogar Teigtaschen füllen, backen und probieren.

Nicht nur der Computerraum, sondern jeder Raum im Haus verfügt über einen Internetzugang, mehrere interaktive Tafeln sowie Beamer- und Computerstationen ermöglichen einen Unterricht nach aktuellsten Anforderungen. Eine neue große Aula, zwei Sporthallen, eine Cafeteria, Musikräume, eine große Bibliothek und multifunktionell nutzbare Kelleräume bieten beste Bedingungen, um alle schulischen und außerschulischen Angebote in hoher Qualität umzusetzen.

Auf dem Hof stellte sich der Pferdesport- und Zuchtverein vor, der eine in Deutschland einmalige Tradition der Pferdezucht an einer Schule seit fünf Jahrzehnten pflegt. Mitglieder anderer Arbeitsgemeinschaften wie die Linedancer und die Theatergruppe präsentierten Ausschnitte aus ihren Programmen.

Schule pflegt internationale Kontakte

Beim deutsch-französischen Tag wurde den Besuchern deutlich gemacht, wie eine Europaschule ihrem Profil gerecht wird. Dazu zählen unter anderem die seit Jahren bestehenden sehr intensiven Partnerschaften zu Schulen in Nachod (Tschechien), Waldendorp (Niederlande) und Ernee (Frankreich) und die damit verbundenen jährlichen Austausche.

In Gesprächen mit der Schulleitung und den Lehrern sowie Vertretern des Fördervereins erfuhren die Eltern viele weitere Details, unter anderem zum Fremdsprachenunterricht, zu Fördermöglichkeiten, zur Berufsberatung und zu den Praxistagen.