Stadt Osterwieck (mhe) l Das Team des "Harzjumpers", einem Jugendklub auf Rädern, hat Umfragen an Schulen im Harzkreis vorgenommen, die Rückschluss darauf geben, wie den Jugendlichen das Leben in ihren Heimatorten gefällt.

Kornelia Wedler vom Harzer Kreis-Kinder- und Jugendring und Henrik Bollmann vom "AWZ Halberstadt" stellten die Ergebnisse im Osterwiecker Sozialausschuss des Stadtrates vor.

Dabei bezogen sie sich speziell auf die Ergebnisse für die Orte der Stadt Osterwieck, ermittelt aus der Umfrage unter insgesamt fast 500Schülern am Fallstein-Gymnasium in Osterwieck und der Sekundarschule in Dardesheim. Befragt wurden die Sekundarschüler nach dem Ruf ihres Ortes. Am besten schnitt dabei Schauen ab, am schlechtesten Veltheim. Je älter die Schüler sind, um so schlechter bewerten sie die Angebote für ihre Altersgruppe. Als alarmierend wurde festgestellt, dass sich nur 30Prozent der 15- bis 16-jährigen Sekundarschüler vorstellen können, in ihrem Heimatort eine Wohnung zu mieten. Bei den Gymnasiasten ab 17Jahre sind es sogar nur 20Prozent.

Als Treffpunkte dienen der Jugend vor allem Jugendclub, Sportplatz und Bushaltestelle.

Als Ergebnis am Rande stellte sich dar, dass am Fallstein-Gymnasium nur knapp die Hälfte der Schüler in der Osterwiecker Einheitsgemeinde wohnen. Die nächstfolgenden größten Herkunftsbereiche seien die Nordharz-Gemeinde und Orte in Niedersachsen. Fast 90Prozent der 15- bis 16-jährigen Sekundarschüler nutzen Facebook, am Gymnasium sind es nur 75Prozent.