Schwanebeck/Nienhagen (dlo). Keine Frage: Die Schüler der Klasse 8a der Petri-Sekundarschule Schwanebeck haben das Rüstzeug als Reporter. Zumindest was die für diesen Beruf zwingend notwendige Neugier anbetrifft. Mit großem Interesse an Details rund um die Tätigkeit als Journalist überraschten die Achtklässler, die gegenwärtig in die Rolle der SchmaZ-Reporter geschlüpft sind, jedenfalls ihren Berufskollegen von der Volksstimme in der Infostunde rund um Medien, Zeitungsproduktion und Redaktionsalltag.

Die Schüler hatten ihre Hausaufgaben - oder besser: ihre Vorrecherchen - dabei bestens erledigt: Ihre Fragen waren zusammengetragen, der berühmte rote Faden war sorgsam ausgelegt. Welchen Abschluss man für diesen Beruf brauche, wollte beispielsweise Patrick wissen. Nun: So ganz genau definiert ist das nicht, weil vor der Tätigkeit als Redakteur im Regelfall ein Volontariat - also eine Praxisausbildung in der Redaktion - zu absolvieren ist. Für letzteres werden das Abitur und ein Studienabschluss heute allgemein vorausgesetzt. Ob man zuweilen mit Prominenten zu tun habe und wie lange man mit Stift und Kamera unterwegs sei sowie am Computer arbeite, interessierte die jungen Kollegen nicht minder. Und mit Blick auf das Zugunglück von Hordorf stand auch die Frage im Raum, wie man mit solchen Erlebnissen umgehe.

Fragen und Inhalte, die zeigten, dass sich die Schüler zusammen mit ihrer Deutschlehrerin Denise Witteborn im Rahmen des SchmaZ-Projektes ebenso umfassend wie tiefgründig vorbereitet hatten. Eigens dafür waren sie im Vorfeld der Infostunde auch nach Barleben gereist, um im Druckzentrum der Volksstimme die eigentliche Zeitungsproduktion zu erleben.

Die Petri-Schüler wollen nun übrigens selbst als Reporter aktiv werden: Die Angelfans Daniel, Patrick und Julian werden beispielsweise einen Artikel über ihr Hobby verfassen. Um einerseits darüber zu informieren und andererseits bei ihren Lesern Interesse am Angeln zu wecken. Nun denn: Gutes Gelingen - wir sind gespannt.