• 24. Juli 2014


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Pferdezuchtverein an der Gröpertorschule wird von Kommunaler Beschäftigungsagentur unterstützt


Alles begann mit einem Pony

19.07.2011 05:28 Uhr |




Yvonne Heimlich hilft beim Satteln. Ihr Einsatz für den Pferdezuchtverein der Gröpertor-Schule wird über die KoBa finanziert.

Yvonne Heimlich hilft beim Satteln. Ihr Einsatz für den Pferdezuchtverein der Gröpertor-Schule wird über die KoBa finanziert. | Foto: privat Yvonne Heimlich hilft beim Satteln. Ihr Einsatz für den Pferdezuchtverein der Gröpertor-Schule wird über die KoBa finanziert. | Foto: privat

Auf dem Gelände der Sekundarschule "Am Gröpertor" werden Haflinger gezüchtet. Ein Förderverein bietet für interessierte Kinder und Jugendliche ein breites Freizeitangebot rund um das Thema Pferd. Unterstützt wird die außergewöhnliche Einrichtung von der Stadt, dem Landkreis und der Kommunalen Beschäftigungsagentur (KoBa).

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Halberstadt (phb). Im Jahr 1961 plante das Jugendblas- orchester Halberstadt eine neue Attraktion: ein Pony sollte bei Festumzügen das Wägelchen für die große Pauke ziehen. Dem Pony war die Pauke jedoch viel zu laut, die Idee wurde also begraben und das kleine Pferd fristete fortan ein einsames Dasein auf seiner Weide.

Dort entdeckte es der Lehrer Hermann Nagel drei Jahre später bei einer Wanderung. Er zog Erkundigungen ein und kaufte das Tier. Das war die Geburtsstunde der Pferdezucht an der damaligen John-Schehr-Oberschule.

Die Arbeit mit Pferden der Rasse Haflinger stand nun als Arbeitsgemeinschaft allen interessierten Jungen und Mädchen von Halberstadt offen. Für die Entwicklung und den Fortbestand dieser Pferdeschule haben sich seitdem viele Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Betriebe, die Stadt Halberstadt und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler eingesetzt.

Mit der Wende 1989 drohte das Aus für das einmalige Angebot. Deshalb gründeten Lehrer, Eltern und Freunde der nun Sekundarschule "Am Gröpertor" genannten Bildungseinrichtung den Pferdesport- und Zuchtverein zur Rettung der Pferdeschule. Heute hat der Verein 40 Mitglieder und bietet ein breites Freizeitangebot. Täglich können alle interessierten Kinder und Jugendlichen nach der Schule und sonnabends auf dem Pferdezuchthof aktiv ihre Freizeit verbringen. Reiten, Voltigieren, Kutschfahrten, Ausflüge, Auftritte, aber natürlich auch Pferdepflege und Ausmisten stehen auf dem Programm. Therapeutisches Reiten ist ebenfalls möglich.

Die Kosten für Versicherungen, Berufsgenossenschaft, Ausrüstung, Futter, Tierarzt und Hufschmied bestreitet der Verein weitgehend aus Spenden von Privatpersonen und den Beiträgen der aktiven und fördernden Mitglieder. Dennoch gelingt es nur mit Unterstützung von Stadt und Landkreis, ein dauerhaftes und vielfältiges Freizeitangebot für die Kinder und Jugendlichen zu erhalten.

Die Kommunale Beschäftigungsagentur (KoBa) unterstützt deshalb das Jugendprojekt mit drei geförderten Mitarbeiterinnen, die den Verein seit Februar personell unterstützen.

Yvonne Heimlich sieht man die Freude bei der Arbeit mit den Kindern und den Tieren an. Selbständig und mit Sachverstand führt die 31-Jährige die Aufsicht, leitet die Kinder gekonnt an, gibt Hilfestellung und vermittelt ganz nebenbei Fachwissen rund um das Pferd. "Sogar das Fernsehen war schon hier", sagt sie stolz. Über ihre Tätigkeit in der außergewöhnlichen Einrichtung ist sie froh: "Ein richtiger Job wäre mir zwar lieber, aber es macht Spaß und ist besser, als zuhause herumzusitzen."



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2011-07-19 05:28:58
Letzte Änderung am 2011-07-19 05:28:58

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Klingt alles ganz toll - ist aber nichts wert, wenn unter den beschriebenen Rahmenbedingungen (Förderung Hochbegabter UND ehemaliger Förderschüler in einem Klassenzimmer) nicht dauerhaft zwei Lehrkräfte/Klasse anwesend sind. Dazu bricht dann das große Schweigen aus....

von walter52 am 24.07.2014, 13:38 Uhr

Wenn dann die Population des Schwarzwildes überhand nimmt und die ersten Tiere die Grundstücke der Angler verwüsten, dann möchte ich mal das Geschrei der Leute hören, die heute wegen der Jagderlaubnis und des eventuellen Abschusses eines Tieres so ein unnützes Trara machen. Es gibt schon genug Wildtiere, die sich am Stadtrand und mitten in der Stadt wohlfühlen, so zum Beispiel die fast regelmäßige Beobachtung eines Fuchses am Pechauer Platz.

von MHeyer am 24.07.2014, 12:55 Uhr

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