• 21. August 2014



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Pferdezuchtverein an der Gröpertorschule wird von Kommunaler Beschäftigungsagentur unterstützt


Alles begann mit einem Pony

19.07.2011 05:28 Uhr |




Yvonne Heimlich hilft beim Satteln. Ihr Einsatz für den Pferdezuchtverein der Gröpertor-Schule wird über die KoBa finanziert.

Yvonne Heimlich hilft beim Satteln. Ihr Einsatz für den Pferdezuchtverein der Gröpertor-Schule wird über die KoBa finanziert. | Foto: privat Yvonne Heimlich hilft beim Satteln. Ihr Einsatz für den Pferdezuchtverein der Gröpertor-Schule wird über die KoBa finanziert. | Foto: privat

Auf dem Gelände der Sekundarschule "Am Gröpertor" werden Haflinger gezüchtet. Ein Förderverein bietet für interessierte Kinder und Jugendliche ein breites Freizeitangebot rund um das Thema Pferd. Unterstützt wird die außergewöhnliche Einrichtung von der Stadt, dem Landkreis und der Kommunalen Beschäftigungsagentur (KoBa).

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Halberstadt (phb). Im Jahr 1961 plante das Jugendblas- orchester Halberstadt eine neue Attraktion: ein Pony sollte bei Festumzügen das Wägelchen für die große Pauke ziehen. Dem Pony war die Pauke jedoch viel zu laut, die Idee wurde also begraben und das kleine Pferd fristete fortan ein einsames Dasein auf seiner Weide.

Dort entdeckte es der Lehrer Hermann Nagel drei Jahre später bei einer Wanderung. Er zog Erkundigungen ein und kaufte das Tier. Das war die Geburtsstunde der Pferdezucht an der damaligen John-Schehr-Oberschule.

Die Arbeit mit Pferden der Rasse Haflinger stand nun als Arbeitsgemeinschaft allen interessierten Jungen und Mädchen von Halberstadt offen. Für die Entwicklung und den Fortbestand dieser Pferdeschule haben sich seitdem viele Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Betriebe, die Stadt Halberstadt und nicht zuletzt die Schülerinnen und Schüler eingesetzt.

Mit der Wende 1989 drohte das Aus für das einmalige Angebot. Deshalb gründeten Lehrer, Eltern und Freunde der nun Sekundarschule "Am Gröpertor" genannten Bildungseinrichtung den Pferdesport- und Zuchtverein zur Rettung der Pferdeschule. Heute hat der Verein 40 Mitglieder und bietet ein breites Freizeitangebot. Täglich können alle interessierten Kinder und Jugendlichen nach der Schule und sonnabends auf dem Pferdezuchthof aktiv ihre Freizeit verbringen. Reiten, Voltigieren, Kutschfahrten, Ausflüge, Auftritte, aber natürlich auch Pferdepflege und Ausmisten stehen auf dem Programm. Therapeutisches Reiten ist ebenfalls möglich.

Die Kosten für Versicherungen, Berufsgenossenschaft, Ausrüstung, Futter, Tierarzt und Hufschmied bestreitet der Verein weitgehend aus Spenden von Privatpersonen und den Beiträgen der aktiven und fördernden Mitglieder. Dennoch gelingt es nur mit Unterstützung von Stadt und Landkreis, ein dauerhaftes und vielfältiges Freizeitangebot für die Kinder und Jugendlichen zu erhalten.

Die Kommunale Beschäftigungsagentur (KoBa) unterstützt deshalb das Jugendprojekt mit drei geförderten Mitarbeiterinnen, die den Verein seit Februar personell unterstützen.

Yvonne Heimlich sieht man die Freude bei der Arbeit mit den Kindern und den Tieren an. Selbständig und mit Sachverstand führt die 31-Jährige die Aufsicht, leitet die Kinder gekonnt an, gibt Hilfestellung und vermittelt ganz nebenbei Fachwissen rund um das Pferd. "Sogar das Fernsehen war schon hier", sagt sie stolz. Über ihre Tätigkeit in der außergewöhnlichen Einrichtung ist sie froh: "Ein richtiger Job wäre mir zwar lieber, aber es macht Spaß und ist besser, als zuhause herumzusitzen."



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2011-07-19 05:28:58
Letzte Änderung am 2011-07-19 05:28:58

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Ohne es zynisch zu meinen (oder doch ?) : Die Altmark, unendliche Weiten. Sie befinden sich an einem Ort, den schon lange zuvor niemand mehr gesehen hat….dieses oder Ähnliches könnte man formulieren, schaut man in die Zukunft der Altmark, wenn die Bahn ihre "Pläne" so umsetzt, wie sie es zu tun gedenkt. Aber wenn dann die Autobahn gekommen ist, und sich in, na sagen wir mal 10 Jahren die ersten Großkonzerne wegen der niedrigen Immo-Preise und der sklavenartigen Löhne, weil es ja sonst keine andere Arbeit gibt, dort ansiedeln wollen, da werden sie mal sehen, wie schnell die Bahn da mitverdienen will. Und DA sollten sich die entsprechenden Kommunen dann aber auch nicht kleinlich in den Forderungen zeigen, wenn es um Durchfahrgenehmigungen durch ihr Territorium und dergleichen geht, soll heissen, es der Bahn dann mit gleichem Zoll zurückzahlen. Und wenn diese Bahn der Meinung ist, die Menschen an den Gleisen hier und jetzt hängen lassen zu können, weil "es sich gerade mal nicht lohnt", dann sollten die entsprechenden Gemeinden einmal prüfen, ob sie die momentane Nutzung der Flächen, auf denen die Gleise verlegt wurden, nicht doch irgendeiner wichtigeren Nutzung zuführen könnten, die dann eine Art Kompensation darstellen würden, z.B. billige Ansiedlung von oben schon erwähnten Konzernen zu nicht zu ignorierenden Angeboten auf eben diesen frei gewordenen Flächen und somit auch Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort. Dann bräuchte auch niemand mehr die Bahn , denn alle könnten mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss zur Arbeit gehen….Oder aber, wie schon oben erwähnt: Die Altmark, unendliche Weiten...

von pupula am 20.08.2014, 20:45 Uhr

Viele Milchkühe leben in vollautomatisierten Fabriken anstatt auf grünen Wiesen. Andere leben in kleineren Ställen in tierquälerischer Anbindehaltung. Hochleistung vollbringen müssen sie alle. In "Melkkarussells" werden Milchkühe von Robotern gemolken, Computer überwachen alle Daten. Zwischen 20 und 40 kg Milch müssen sie am Tag geben? für jeden Liter Milch muss eine Kuh 500 Liter Blut durch ihr Euter pumpen. Knochenbrüche und Stoffwechselkrankheiten sind unter den Bedingungen in vielen Milchfabriken keine Ausnahmen, der Körper entzieht sich selbst Energie. Unter diesen Belastungen sind die Tiere nach spätestens 5–7 Jahren ausgelaugt und unrentabel. Der letzte Gang führt zum Schlachthof.

von fuerTiere am 20.08.2014, 12:45 Uhr

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