Weferlingen (cbo) l Mehr als 200 Gäste sahen sich am Sonnabend die Sonderausstellung zur Geschichte der Zuckerfabrik Weferlingen in der Bibliothek und Tourist-Information an. Die meisten Gäste stiegen auch noch auf den Grauen Hermann und genossen die Aussicht über Weferlingen und schauten sich im Heimat- und Apothekenmuseum um. Zum ersten Mal beteiligte sich der Bürgerverein Weferlingen an der "Süßen Tour" im Landkreis Börde. Bernd Hoffmann hatte für diesen Tag die Sonderausstellung vorbereitet. Er hatte selbst in der Zuckerfabrik gearbeitet und sich intensiv mit der Geschichte beschäftigt.

Viele ehemalige Zuckerwerker haben Fotos oder andere Dokumente beigesteuert. Auch einige alte Gerätschaften wurden gezeigt.

Besonders viel Aufmerksamkeit fand das Modell der Rübenannahme in einer modernen Zuckerfabrik, das vor dem Eingang zur Bibliothek und Tourist-Information aufgestellt war. Heiko Kloß musste immer wieder auf den Schalter drücken, das Modell starten und dann den Ablauf erklären.

Viele Gäste schwelgten in Erinnerungen, als sie die alten Fotos ansahen. Und am häufigsten hieß es wohl: "Das ist doch..."

Da konnten zwar die Besucher, die aus Magdeburg, Haldensleben, Bebertal, Helmstedt oder anderen weiter entfernten Orten kamen, nicht mithalten. Allerdings waren sie nicht weniger begeistert von der Ausstellung, vom Museum und der Aussicht vom Grauen Harm.

Gabriele und Herbert Huth aus Altenweddingen und Manuela und Bernd Rosenau aus Hakenstedt waren zum ersten Mal in Weferlingen und nahmen sich fest vor, wiederzukommen. Auch Irene Mihlan, Geschäftsführerin des Magdeburger Tourismusverbandes Elbe-Börde-Heide, war begeistert vom Engagement des Weferlinger Bürgervereins an diesem Tag. Vor allem freute sie sich, dass die Ausstellung zur "Süßen Tour" so gut angenommen wurde.

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