Ein großes Herz für schwerkranke Kinder haben die Bregenstedter Grundschüler bewiesen. Nicht nur für eine Spende hatten sie kräftig gesammelt, sondern zur Übergabe auch ein tolles Programm parat.

Von Carina Bosse

Bregenstedt l Rege nutzen die Mädchen und Jungen der Bregenstedter Grundschule die Angebote zum Singen, Musizieren und Theaterspielen. Wann immer sich eine Gelegenheit bietet, stellen die Schüler ihr Können unter Beweis, jüngst beim Besuch von Klaus-Dieter Heber, ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Kinderhospiz Mitteldeutschland.

Er konnte sich über eine Finanzspritze für das Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz freuen, für die im Dezember ein Kuchenbasar in der Schule veranstaltet worden war

Wie gern die Bregenstedter Grundschule den Winter haben, davon berichteten sie in zwei Liedern. Den Beweis hatten sie zuvor in der Pause auf ihrem Schulhof angetreten, denn die paar Schneeflocken, die auf den Hof gefallen waren, wurden zu großen schwarz-weißen Schneekugeln gerollt. Da der Schnee sehr nass war, blieb er gut kleben, allerdings auch der Kies von der Fläche, wodurch die Kugeln mehr dunkel als weiß aussahen. Doch der Spaß stand für die Grundschüler dabei im Vordergrund.

Mit großem Applaus wurde das Märchenspiel des Märchens von der Rübe quittiert. Es erzählt von Hilfsbereitschaft und Freundschaft und zeigt, dass man zusammen jedes scheinbar noch so große Problem - wie in diesem Fall die riesige Rübe, die sich nicht ernten lässt - in den Griff bekommt, und sei es, dass letztendlich nur eine klitzekleine Maus mit anpackt, um den Widerstand der Rübe zu überwinden.

Und schon war wieder der Bogen zu ihrer Hilfsaktion geschlagen worden, denn auch wenn man noch so klein und jung ist, kann man doch schon anderen Menschen wie den kranken Kindern und Jugendlichen helfen, um die sich der Verein von Klaus-Dieter Heber kümmert. Mehr als 400 Familien aus ganz Deutschland hatten seit 2011 das Kinder- und Jugendhospiz schon genutzt. Er berichtete den Kindern von seiner verantwortungsvollen Arbeit und davon, wie wichtig es ist, den Kindern mit schweren Krankheiten und ihren Familien zur Seite zu stehen.

Ein Großteil seines Ehrenamtes besteht darin, erzählte der Sangerhäuser in Bregenstedt, quer durch Deutschland zu reisen und um Spenden zu werben beziehungsweise diese auch entgegenzunehmen. Ein solches Programm werde ihm dabei allerdings sehr selten geboten.

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