Für 20 Nachwuchsfeuerwehrkräfte ging mit einer Prüfung der 80-Stunden-Lehrgang zum Truppmann zu Ende. Aus zehn Feuerwehren stellten sich Frauen und Männer der Herausforderung.

Eimersleben l 70 Stunden mehr oder weniger anstrengende Ausbildung liegen hinter 20 angehenden Feuerwehrleuten zwischen 16 und 40 Jahre. Mit einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil schlossen die Frauen und Männer ihren über vier Wochen laufenden Lehrgang ab. Dreimal in der Woche montags, freitags und sonnabends drückten die 20 Kameraden aus zehn Feuerwehren die Schulbank. Als Ausbilder fungierten Ralf Paulin aus Beendorf, Frank Juhl aus Haldensleben, Conny Liebrecht aus Bülstringen, Frank Alvermann aus Eimersleben und Jürgen Helmke aus Behnsdorf. Gepaukt wurden beispielsweise die Grundlagen der Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Geräte- und Fahrzeugkunde, Erste Hilfe, Knoten, Digital- und Analogfunk.

"Wir haben neben Feuerwehrleuten aus Bartensleben (1 Kamerad), Eimersleben (4), Beendorf (3), Behnsdorf (2), Flechtingen (2), Bülstringen (2), Bregenstedt (2) und Wegenstedt (1) aus unserer Verbandsgemeinde auch zwei Kameraden aus Weferlingen und einen Kameraden aus Haldensleben dabei", sagte Frank Alvermann, in der Gemeindewehrleitung zuständig für die Ausbildung. Während es mit Haldensleben bereits in der Vergangenheit gemeinsame Ausbildungen gab, ist Weferlingen erstmals mit im Boot gewesen.

Die Zusammenarbeit klappte gut, und auch in der Gruppe wurde konzentriert und sehr motiviert gearbeitet. Mit der Ausbildung zum Truppmann haben die 20 Frauen und Männer die Grundlage für die Truppmann-2-Ausbildung gelegt. Das heißt, noch einmal 40 Stunden auf die Schulbank, dafür allerdings haben alle zwei Jahre Zeit. "Unser Ziel ist es, mehr Atemschutzgeräteträger für unsere Feuerwehren auszubilden. Die nämlich brauchen wir dringend in den Feuerwehren", so Frank Alvermann. Zwar verfügen die Feuerwehren der Verbandsgemeinde über 234 Atemschutzgeräteträger, diese Zahl ist rund zwei Jahre alt, eine aktuelle Erhebung gerade in Arbeit. Aber aufgrund der strengen Anforderungen an Atemschutzgeräteträger und einer hohen Fluktuationsrate besteht ständiger Ausbildungsbedarf, betont Gemeindewehrleiter Friedbert Kloß. Jährlich müssten Tauglichkeitsübungen und -einsätze durchlaufen werden, alle drei Jahre eine Untersuchung.