Beendorf l Alle Hände voll zu tun haben die beiden Jugendwarte der Freiwilligen Feuerwehr Beendorf, Nils Elke und Sebastian Hallermann. Gegenwärtig gehören nämlich 20 Kinder und Jugendliche zum Nachwuchs der Brandschützer. Demnächst werden es sogar noch vier mehr sein, freuen sich die Jugendwarte.

Der Nachwuchs teilt sich zur Hälfte in die Beendorfer Löschzwerge, das sind die Kinder unter 10 Jahre, und die Jugendfeuerwehr über 10 Jahre.

Normalerweise treffen sich beide Gruppen getrennt voneinander zum Dienst, um alterspezifische Ausbildung durchführen zu können. Doch an diesem Sonnabend gab es einen besonderen Anlass, beide Gruppen fanden sich parallel am Gerätehaus ein.

Bodo von Schilling nutzte nämlich die Gelegenheit, um der Nachwuchsfeuerwehr 500 Euro aus seiner Schilling-Unternehmensgruppe zu spendieren. Sohn Bero ist selbst Mitglied bei der Kinderfeuerwehr und darum weiß sein Vater, was den Mädchen und Jungen fehlt. Warme Anoraks nämlich sollen es sein, damit die "Löschzwerge" gleichzeitig einheitlich als Gruppe der Feuerwehr auftreten können und nicht frieren müssen.

"Leider gibt es für die Kinderfeuerwehren keine Möglichkeit, etwas über die Verbandsgemeinde als Träger der Feuerwehr zu erhalten", sagt Beendorfs Wehrleiter Ralf Paulin. Alles, was für den Nachwuchs benötigt wird, müssen sich die freiwilligen Feuerwehren selbst beschaffen und organisieren. Aber gerade im Winter sei es manchmal schon ganz schön kalt gewesen, da könnten die Kinder die warmen Sachen sehr gut gebrauchen.

Ende Januar zum Beispiel waren die Kinder und Jugendlichen gemeinsam zu einem Arbeitseinsatz am Kindergarten angetreten. Das kurze Winterintermezzo mit Eis und Schnee jedoch hatte den Einsatz verhindert, bei dem Äste und Holz eingesammelt und zum Osterfeuerplatz gebracht werden sollte.

Kurzerhand funktionierten die beiden Jugendwarte den Dienst um und machen daraus eine Rodelpartie. Da war warme Kleidung natürlich mehr als angebracht.

"Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und möchten uns bei Herrn von Schilling vielmals bedanken", so der Wehrleiter im Namen seiner ganzen Mannschaft.