Der Spielbetrieb beim SV Blau-Gelb Uthmöden/Satuelle läuft wieder. Nach einem Einbruch inklusive Brandstiftung Ende Dezember, sind die Schäden am Sportlerheim behoben.

Von André Ziegenmeyer

Uthmöden l Die Wände sind frisch gestrichen, der Fußboden erneuert: Von den Folgen des Brandes ist nichts mehr zu sehen. Kurz vor dem Jahreswechsel waren Unbekannte in das Sportlerheim in Uthmöden eingebrochen. Dabei stahlen sie unter anderem einen Rasenmäher, eine Stereoanlage sowie verschiedenes Werkzeug. Schlimmer noch: Um ihre Spuren zu verwischen, legten die Täter Feuer. Durch die Hitze platzte ein Wasserrohr. So wurden die Flammen zwar gelöscht. Dafür liefen rund 131 Kubikmeter Wasser in das Gebäude. Als der stellvertretende Vereinsvorsitzende Dietmar Kruse den Vorfall am 27. Dezember entdeckte, bot sich ihm ein verheerendes Bild.

"Im Inneren war alles Schrott", fasst Frank Latusseck, Mannschaftsleiter der Alten Herren, bei einem Vor-Ort-Termin zusammen. "Wir mussten erst einmal das ganze Inventar rausschaffen und die Fenster erneuern." Es folgten unter anderem eine Geruchsneutralisierung und eine umfassende Sanierung. Tatverdächtige konnten nicht ermittelt werden. Die Polizei gab den Fall zwischenzeitlich an die Staatsanwaltschaft Magdeburg weiter. Die hat das Verfahren inzwischen eingestellt.

Unter anderem war auch die gesamte Ausrüstung der Alten Herren dem Feuer zum Opfer gefallen. Deshalb hatte der Sportverein über die Volksstimme um Unterstützung gebeten. Und zwar nicht umsonst: "Wir möchten uns ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung bei unseren Sportfreunden vom HSC Medizin, bei der Kreissparkasse Haldensleben, der Trinkwasserversorgung Magdeburg, der Familie Saliger und Diethard Kersten aus Uthmöden bedanken", erklärt Frank Latusseck. "Darüber hinaus auch vielen Dank an die Sportfreunde vom ISV Haldensleben für den Trikotsatz in unseren Vereinsfarben und die Spielbälle sowie an die Familien Paul und Bark aus Haldensleben und Familie Mertens aus Süplingen für ihre Hilfe." Abschließend hofft Latusseck, dass das Sportlerheim künftig "unangegriffen bleibt".

 

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