Landkreis Börde (cl). Alles neu, macht der Mai - das trifft zumindest für die Kreisvolkshochschule zu. Nicht nur, dass man am Standort Wolmirstedt neue Räume bezog. Seit Anfang des Monats hat die Bildungseinrichtung auch eine neue Leitung. Sylvia Grunwald löst Uwe Küchenhoff an der Spitze der Volkshochschule ab.

Nachdem der Kreistag die Zusammenlegung der bis 2010 eigenständigen Kreisvolkshochschulen Oschersleben und Haldensleben beschlossen hatte, wurde hausintern die Leitung neu ausgeschrieben. Vorher trugen für beide Einrichtungen die amtierenden Leiter Insa Grob (Südkreis) und Uwe Küchenhoff (Nordkreis) Verantwortung.

Sylvia Grunwald überzeugte die Kommission mit ihrem Entwicklungskonzept für die seit Januar existierende Kreisvolkshochschule Börde und erhielt deshalb den Zuschlag. Ihr bisheriger Lebenslauf ist eng mit der Bildung verbunden. So schloss sie 2002 ihr sozialwissenschaftliches Studium mit dem Hauptfach Pädagogik/Erwachsenenbildung ab und befasste sich in ihrer Magisterarbeit mit dem Thema "Marketing an Volkshochschulen". Sie sammelte Berufspraxis im Landesverband der Volkshochschulen Sachsen-Anhalt und als Managerin eines EU-Projektes zum Aufbau eines Bildungskompetenzzentrums in Wernigerode, wo sie auch wohnt.

Bis zur Übernahme ihrer neuen Aufgabe war die 34-Jährige seit 2006 Fachbereichsleiterin Gesundheitsbildung, Sprachen und Elementarbildung an der KVHS Haldensleben. Die neue Leiterin hat sich viel vorgenommen. So will sie nicht nur ein attraktives Bildungsprogramm für die Bürger auf die Beine stellen, sondern "die Kurse der Volkshochschule auch vermehrt in den kleineren Gemeinden des Landkreises anbieten". Auch die Einführung neuer Kurskonzepte, die Verbesserung der Lehrräume und die Einführung moderner Lerntechnik stehen auf der Agenda der sportlichen 34-Jährigen, die in ihrer Freizeit gerne mit dem Mountainbike durch den Harz fährt.