
In eine besondere Reihe von Projekttagen starteten in der vergangenen Woche die Schüler der siebten Klasse der Evangelischen Sekundarschule in Haldensleben. Unter dem weiten Begriff der Medien hatten die Schüler von Klassenlehrerin Claudia Behringer die Möglichkeit, über den Zeitraum von einer Woche hinweg bei der Entstehung eines Films dabei zu sein.
Von Marian Hackert
Haldensleben. Unter Anleitung von Medienpädagoge Christian Klisan von der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und den Studentinnen Anne Sommer und Melanie Schumann aus Halle wurde den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, die einzelnen Schritte einer Filmproduktion selbst zu erleben und zu gestalten. "Dass bei kniffligen, technischen Problemen die Experten den Schülern helfend zur Seite stehen, ist dabei selbstverständlich", erklärte Klisan.
Zunächst jedoch wurden die 24 Schüler in drei Gruppen aufgeteilt. Jede mit der Aufgabe, einen eigenen Film nach ihren eigenen Vorstellungen zu realisieren. Wie viele Arbeitsschritte nötig sind, um einen Film zu machen, merkten die Jungen und Mädchen schon am ersten Tag. Denn zuerst hieß es, sich mit der Technik vertraut zu machen. So wurde den angehenden Filmemachern nicht nur der Umgang mit der Kamera gezeigt, sondern auch die richtige Beleuchtung wurde getestet und das Zusammenspiel von Film und Computer unter die Lupe genommen.
Alle dafür benötigten Utensilien wie Kamera, Blenden, Lichttechnik, Computer und die dazugehörige Software stellte dabei kostenlos das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt zur Verfügung.
Am folgenden Tag konnten die Schüler zum ersten Mal selbst kreativ werden, denn es ging ans Drehbuchschreiben. So dauerte es dann auch den ganzen Tag, bis sich alle drei Gruppen auf einen Titel und die dazugehörige Handlung ihres Films geeinigt hatten.
Nun hieß es, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Es wurde endlich gedreht. "Schön war, dass sich niemand geniert hat, vor der Kamera zu stehen. Alle hatten großen Spaß an der Sache", berichtete Anne Sommer.
Und so konnten sich dann auch die Lehrerinnen und die Eltern sowie selbstverständlich die Schüler selbst am finalen Tag bei den Filmpremieren der einzelnen Gruppen von ihrem filmischen Talent überzeugen. Mit den Titeln "Ein und Kein Happy End","Der Maskierte" und "Ecki und Bernd" wartete vom Actionfilm bis zur Komödie allerhand Sehenswertes auf das gespannte Publikum.
Da die Schüler mit dem Schreiben der Dialoge, dem Schneiden des Films und der Auswahl der Musik noch bis kurz vor Beginn der Premiere zu tun hatten, war die Anspannung unter den "neuen Filmemachern" deutlich zu spüren. Nachdem jedoch der letzte Abspann über die Leinwand flackerte und tosender Beifall aufbrandete, waren alle Beteiligten stolz auf ihr eigenes kleines Stück Filmkunst.
Das Medienmobil der Medienanstalt Sachsen-Anhalt steht mit seinem Equipment landesweit allen Schulen kostelos zur Verfügung. Anmeldungen sind über das Internet möglich.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.