• 22. Mai 2012



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Kundgebung an der früheren Försterei Golzhausen


Ehemaliger Kampfhubschrauberpilot spricht zu Teilnehmern des Friedensweges

03.01.2012 05:26 Uhr |


Von Burkhard Steffen


Zu den Teilnehmern des 222. Friedensweges in Golzhausen sprach mit Jürgen Piater (2.v.l.) auch ein ehemaliger Kampfhubschrauberpilot der Bundeswehr.

Zu den Teilnehmern des 222. Friedensweges in Golzhausen sprach mit Jürgen Piater (2.v.l.) auch ein ehemaliger Kampfhubschrauberpilot der Bundeswehr. | Foto: Burkhard Steffen Zu den Teilnehmern des 222. Friedensweges in Golzhausen sprach mit Jürgen Piater (2.v.l.) auch ein ehemaliger Kampfhubschrauberpilot der Bundeswehr. | Foto: Burkhard Steffen

Colbitz/Golzhausen l Fast 50 Menschen demonstrierten am Neujahrstag für eine ausschließlich zivile Nutzung der Colbitz-Letzlinger Heide. Mit der 222. Auflage fand die Tradition der Friedenswege an jedem ersten Sonntag im Monat ihre Fortsetzung. Initiator ist die Initiative Offene Heide.

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An diesem ersten Tag des neuen Jahres trafen sich die Friedensaktivisten unweit von Colbitz an der Bundesstraße 189. "Hier stand bis in die 50-er Jahre hinein die Försterei Golzhausen", berichtete Bernd Luge bei der Auftaktkundgebung des 222. Friedensweges.

Bernd Luge war aber nicht der einzige Redner. Christel Spenn äußerte in ihrem Redebeitrag "Gedanken zum Frieden". "Der Frieden braucht unseren Mut", so die Rednerin. "Im deutschen Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, aber unsere Politiker missachten die Menschenrechte. Darüber sind wir empört."

Spontan ergriff Jürgen Piater das Mikrofon. "Ich war Kampfhubschrauberpilot bei der Bundeswehr, aber angesichts der Entwicklung habe ich hingeschmissen", so der Mann aus Kassel, der in Sachsen-Anhalt den Jahreswechsel gefeiert hatte, "es gibt in der Bundeswehr eine zunehmende Intransparenz. So liegt beispielsweise bisher kein offizieller Bericht über die Tätigkeit der Kommandospezialkräfte in Afghanistan vor."

Weitere Redebeiträge informierten über die "Meile der Demokratie", die anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Magdeburgs am 16. Januar 1945 in der Landeshauptstadt geplant ist, oder über die Vorbereitung des diesjährigen Ostermarsches.

Nach der Auftaktkundgebung formierten sich die Teilnehmer des Friedensweges zu einer 4,2 Kilometer langen Wanderung. Unter Polizeischutz querten sie dabei die Bundesstraße 189 und wanderten dann bis zur Grenze des Truppenübungsplatzes. Danach bewegte sich der Demonstrationszug auf die Ostseite der Bundesstraße, wo kürzlich der Bau für die geplante Nordverlängerung der Autobahn A14 begonnen hat.

Der 223. Friedensweg beginnt am Sonntag, dem 6. Februar, um 14 Uhr südlich von Dolle an der Einmündung nach Steinberge. Nach der obligatorischen Kundgebung und der sich anschließenden Wanderung, sind die Teilnehmer noch zu einer Buchvorstellung eingeladen. Dabei geht es um den politischen Lebensweg der 2009 verstorbenen Friedensaktivistin Erika Drees.



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2012-01-03 05:26:30
Letzte Änderung am 2012-01-03 05:26:30


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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?

von juegoe am 19.05.2012, 11:04 Uhr

Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.

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