Der neue Solarpark in Hohengöhren ist fertig errichtet - nun gibt es bereits Planungen für dessen Erweiterung.

Hohengöhren l Auf einer knapp drei Hektar großen Fläche im Gewerbegebiet Hohengöhren wurden insgesamt 11556 Solarmodule installiert, welche bis zu 2,89 Megawatt Energie produzieren können. Noch sind Flächen in der Umgebung frei, weshalb der Bauherr, die Enerparc AG, nun einen zweiten Bauabschnitt plant.

Diese Projekte entwickelt die Unigea Solar Projekts aus Berlin. Geschäftsführer Stefan Brabant war kürzlich vor Ort, um dem Schönhauser Bürgermeister Alfons Dobkowicz über die Pläne zu berichten.

3700 weitere Solarmodule

Die Anträge für den zweiten Abschnitt sind inzwischen eingereicht, auf einem weiteren Hektar sollen 3700 Module installiert werden. Diese werden 0,9 Megawatt produzieren. Ringsum werden Grünstreifen angelegt, so dass die Module hinter den Büschen kaum noch zu sehen sind.

"Im Laufe dieses Sommers wollen wir mit dem Abschnitt fertig werden", erklärte Stefan Brabant. Und berichtet von Plänen zu einem dritten Abschnitt im Nordbereich des Gewerbegebietes, wo eine Speicheranlage für den Solarstrom errichtet werden könnte. Mit einem entsprechenden Arealnetz könnte die Energie sogar direkt in der Region vermarktet werden - dort, wo sie umweltfreundlich produziert wurde. So schreibt es übrigens auch das entsprechende Gesetz vor, zehn Prozent der solaren Energie sollen direkt vermarktet werden.

Das Elbe-Havel-Land wäre damit Vorreiter, denn für die Speicherung sind modernste Technologien gefragt, ist Bürgermeister Alfons Dobkowicz stolz. Die Gemeinde hatte die Fläche für den zweiten Abschnitt kurzfristig zur Verfügung gestellt, später fließen Pacht und Gewerbesteuern in die Kommunalkasse zurück.