Vehlgast l Im Haveldorf Vehlgast wurden bereits am Freitag unter dem Motto: "Farbe bekennen - Eine neue Zukunft für das alte Schöpfwerk Vehlgast" zahlreiche Gäste zum Tag des offenen Denkmals begrüßt. In der Kirche eröffnete die Vorsitzende des im Jahr 2011 gegründeten Vereins "Altes Schöpfwerk Vehlgast", Ute Funk, die Infoveranstaltung. Sie bedankte sich bei allen Referenten und Besuchern, die den Weg in die historische Kirche des Dorfes gefunden hatten.

Ein besonderes Dankeschön ging an den Diplomingenieur Albert Gieseler, der vom Landesmuseum für Arbeit und Technik aus Mannheim angereist war, um das alte Schöpfwerk als technisches Denkmal vorzustellen.

"Wir wollen, dass Kirchen offen sind - daher begrüße ich Sie zu dieser spannenden Veranstaltung hier im Gotteshaus", sagte Pfarrer Henning Utpatel vom Pfarramt Breddin in seinen Begrüßungsworten.

Auch Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski war anwesend und überbrachte ein Grußwort. "Vehlgast ist ein ganz besonderer Ort an einem der faszinierendsten Flüsse Deutschlands, der Havel", schwärmte er. Bernd Poloski sprach die Wichtigkeit der Dorfstruktur und der Verbundenheit mit der Heimat an, die oft, gerade bei der Jugend, verloren geht. "Die Menschen haben sich hier in Vehlgast nicht nur Gedanken über die Entwicklung in den kommenden zehn Jahren gemacht, sondern sie lassen diesem Gedanken auch wirklich Taten folgen. Das alte Schöpfwerk als Denkmal wieder in Szene zu setzen, so dass die nächste Generation sehen kann, wie es einmal war, finde ich einfach toll", so das Stadtoberhaupt. Er dankte dem Verein für den Mut und das Engagement und versprach, bei der nächsten Sitzung des Havelberger Stadtrates darauf einzugehen, um diese Maßnahme fördernd zu begleiten. (Weiteres folgt.)

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