Stendal (dly) l Die Pläne für die ersten Stendaler Lichttage werden immer konkreter. Für die Aktionswoche vom 10. bis 17. Oktober sind drei Hauptorte geplant. Mit Lichtinstallationen und Musik, unter anderem einer Uraufführung, soll in der Marienkirche die Geschichte der Neuzeit, von der Renaissance bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, erzählt werden. Im Stadtseegebiet geht es um das Wohnen in Stendal zwischen den 1920er Jahren und heute.

Stendals Gegenwart ist Thema auf dem Winckelmann-Platz. Dort soll es an jedem Abend eine sogenannte Laterna Musica geben, ein als Schattenspiel angelegter gemeinsamer Auftritt von Musikern. Die Musiker - eingeladen dazu sind auch Schüler der Musikschule -sollen vorher in der Innenstadt musizieren. Die Laterna-Idee hatte der Stendaler Rüdiger Laleike. Der Diplom-Designer hat auch das Logo für die Stendaler Lichttage entworfen, in dem wegen des Wiedererkennungswertes das bekannte Stadtsignet verarbeitet wurde. Das Konzept für die Lichttage hat der renommierte Lichtgestalter Herbert Cybulska aus Frankfurt am Main entwickelt.