Die Ergebnisse der Zusammenkunft des Rates mit den Gewerbetreibenden und Vereinen kamen kürzlich auch auf der Sitzung des Warnauer Ortschaftsrates zur Sprache. Die Räte waren einhellig der Meinung, dass die Auftaktveranstaltung ein Erfolg war und fortgesetzt werden soll. Die nächste Zusammenkunft soll bereits am 3. März stattfinden.

Warnau. Ortsbürgermeister Dietrich Leu schlug vor, die Treffs parallel zu den Sitzungen des Rates zu veranstalten, so könnten die Projekte gezielt umgesetzt werden. Diese Idee fand allgemeine Zustimmung. Erforderlich sei, so der Ortsbürgermeister weiter, für einzelne Projekte auch Verantwortliche sowie Inhalte festzulegen.

Sonja Isecke meinte, man müsse nicht bis zur nächsten Beratung warten, sondern als Ortschaftsrat umgehend Entscheidungen treffen. Im Auge hatte sie dabei vor allem die sogenannte Freianschlagstelle, die vermisste Chroniktafel sowie die Vorstellungen zur Internetpräsentation.

Zur Freianschlagstelle gibt es vage Vorstellungen. So sollen auch weiterhin Bekanntmachungen von Jedermann daran angeschlagen werden können, die Tafel soll aber auch Hinweise zu Firmen und Sehenswürdigkeiten im Ort erhalten. Widersprüchliche Auffassungen gibt es zum Standort: an der Haltestelle, am alten Spritzenhaus oder in der Alten Lindenstraße.

Dietrich Leu gab zu bedenken, dass vor Entscheidungen dazu doch vorher Rücksprache mit den Einwohnern genommen werden sollte. Zumal es sich bei der Tafel um eine alte Tradition der Warnauer handele, weshalb die Bürger mit einzubeziehen seien.

Die Informationstafel, die zur 650-Jahr-Feier angefertigt worden war, hat sich leider noch nicht wieder angefunden. Bevor eine neue erstellt wird, sollte man Nachforschungen nach dem Verbleib anstellen.

Bei der Internetpräsentation würden nicht unerhebliche Kosten auf die Ortschaft zukommen, informierte Sonja Isecke zu diesem Thema. Zum Inhalt gibt es bereits viele Ideen, die noch der Bearbeitung bedürfen.

Hannes Warnstedt von der Stadtverwaltung informierte, dass Havelberg eine eigene Präsentation besitzt, die bis zum Sommer aktualisiert werden soll. Dann sollen darin auch die Ortschaften vorgestellt werden. Dieser Platz sei zwar begrenzt, aber für die Orte kostenlos.

Sven Ahlendorf bemängelte, dass man diese Information nicht schon früher erhalten habe – hier gibt es Nachholebedarf. Die Räte waren sich einig, dass man dieses Angebot der Stadt unbedingt nutzen sollte.

Sonja Isecke schlug vor, die Aufgaben künftig auf mehrere Schultern zu verteilen. Dem stimmte auch Dietrich Leu zu, ohne konkret Verantwortliche werde nur Zeit vergeudet, ohne dass etwas geschieht. Er will den Ortschaftsräten eine Liste erstellen, wie seiner Meinung nach die Arbeiten koordiniert werden sollten.